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Adresse
Jugendberufsförderung ERFURT gGmbH

Adresse / Kontaktdaten

Storchmühlenweg 8
99089 Erfurt
Thüringen
Deutschland
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Telefon: 0361 60018-0 E-Mail: info@jbf-erfurt.de Homepage: https://www.jbf-erfurt.de/angebote/berufsausbildung/im-betrieb/anderer-leistungsanbieter

Anderer Anbieter nach § 60 SGB IX

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde für Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) haben, eine Alternative zur beruflichen Bildung und zur Beschäftigung in der WfbM geschaffen.

Nach § 60 SGB IX können Bildungs- und Beschäftigungsangebote seit dem 1. Januar 2018 auch bei anderen Leistungsanbietern wahrgenommen werden.
Andere Leistungsanbieter müssen vertraglich bestimmte Anforderungen in Bezug auf fachliche Qualifikationen des Personals, räumliche und sächliche Ausstattung erfüllen. Vertragspartner sind die Leistungsträger, die auch zuständig sind für die unterschiedlichen Leistungen, die in den WfbM erbracht werden, z B. die Bundesanstalt für Arbeit (BA), die Träger der Eingliederungshilfe und die Deutsche Rentenversicherung (DRV).

Im Unterschied zur WfbM müssen andere Leistungsanbieter keine Mindestplatzzahl vorweisen. Es besteht keine Aufnahmeverpflichtung und sie müssen auch nicht alle Leistungen (Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich) anbieten.

Leistungsträger / Rehabilitationsträger, für den / für die auf Basis einer vertraglichen Vereinbarung das Leistungsangebot nach § 60 SGB IX erbracht wird:

Bundesagentur für Arbeit

Bereiche, in denen Angebote nach § 60 SGB IX erbracht werden:

  • Eingangsverfahren
  • Berufsbildungsbereich

Informationen zum Angebot / Eigendarstellung:

Als anderer Leistungsanbieter hat die Jugendberufsförderung ERFURT die Möglichkeit, Menschen mit einer Erwerbsminderung eine betriebsnahe Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) anzubieten und sie zielgerichtet ins Berufsleben zu begleiten.

Unsere Angebote richten sich dabei konkret an Menschen die:

  • aufgrund der Art und Schwere ihrer psychischen und geistigen Behinderungen nicht oder noch nicht in der Lage sind, eine andere Form der beruflichen Bildung zu absolvieren
  • das Angebot für eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben benötigen und
  • eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung suchen.

Kompetenzfeststellung im Eingangsverfahren:
Das Angebot startet mit dem Eingangsverfahren, welches in der Regel drei Monate dauert. Hier stellen wir mit Ihnen gemeinsam fest, welchen Weg wir konkret verfolgen wollen, um den passgenauen Platz im Arbeitsleben zu finden. Dafür ermitteln wir sowohl Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten als auch Ihre Wünsche und beruflichen Interessen. Sie haben die Möglichkeit, sich praktisch in unseren Berufsfeldern und wohnortnah in Betrieben am allgemeinen Arbeitsmarkt zu erproben. Am Ende des Eingangsverfahrens legen wir mit Ihnen gemeinsam fest, welche beruflichen Ziele für die Teilhabe am Arbeitsleben angestrebt werden.

Berufliche Qualifizierung im Berufsbildungsbereich:
Der Berufsbildungsbereich dauert in der Regel zwei Jahre. In dieser Zeit werden wir mit Ihnen zusammen die gesteckten Ziele zur Teilhabe am Arbeitsleben verwirklichen. Sie werden zielgerichtet beruflich orientiert und qualifiziert. Dies erfolgt vorrangig wohnortnah in Betrieben der Region. Darüber hinaus finden regelmäßig Projekt- und Bildungstage statt, um Ihre lebenspraktischen Kompetenzen sowie Ihre Persönlichkeit zu stärken. Dabei garantieren wir Ihnen eine stets personenzentrierte Vorgehensweise. Über den gesamten Zeitraum werden Sie persönlich von festen Ansprechpartnern begleitet.

Weiterführende Informationen

Referenznummer:

R/AA31


Informationsstand: 07.03.2023