Direkt zum Inhalt

Projektart: Gefördertes Projekt
Konzept zur Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements

Beschreibung / Inhalte

Projektziel:

Ziel des Projektes ist die Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements nach § 84 SGB IX in der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. verbunden mit der Entwicklung eines modularisierten Leistungskataloges als Grundlage für den Integrationsfachdienst, betriebliches Eingliederungsmanagement für klein- und mittelständische Unternehmen anzubieten.
Bei der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen mit insgesamt 2600 Arbeitsplätzen in über 70 verschiedenen Einrichtungen, deren Belegschaft unter anderem durch unterschiedliche Größe (kleine Teams bis hin zu Einheiten mit 400 Mitarbeitern) und unterschiedlichste Berufsgruppen (Anlernberufe, Handwerker, pflegerische/ pädagogische/ medizinische Fachkräfte, Verwaltungskräfte) gekennzeichnet ist.

Geklärt werden sollen durch das Projekt insbesondere:

  • welche Voraussetzungen in diesen Betrieben dafür grundsätzlich vorliegen müssen
  • welche Aktivitäten von den Betrieben selbst in Angriff genommen werden können und müssen sowie
  • welche Unterstützungsleistungen von außen bereitgestellt werden sollten.

Ergebniszusammenfassung:

Die Umfrage im Rahmen des Projektes ergab, dass die Eingliederung erkrankter Beschäftigter bereits vor Inkrafttreten des § 84 SGB IX in der KJF praktiziert wurde, die Möglichkeiten, die Arbeitsunfähigkeitszeiten zu reduzieren, bislang jedoch sehr unterschiedlich genutzt wurden. Durch die systematische Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements nach § 84 Abs. 2 SGB IX wurde die Integration arbeitsunfähiger Mitarbeiter strukturierter, umfassender und transparenter für alle Beteiligten. Auch in sozialen Einrichtungen, die über eigenes Fachwissen und geschultes Personal verfügen, wird die Begleitung und Einzelfallbetreuung durch Außenstehende, allparteiliche Personen mit entsprechender Qualifizierung nachgefragt. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Nachfrage aus den Einrichtungen mit zunehmender Information weiterhin steigt und der Bedarf größer ist, als zunächst angenommen wurde.

Sowohl dies als auch die Komplexität des Projektthemas (vertrauensbildende Maßnahmen, Information aller Beteiligten, Begleitung der Einrichtungsleitungen, Betreuung der betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Erstellen des modularisierten Leistungskatalogs und Entwicklung von Schulungen und Materialien) machen eine Fortführung über den Projektzeitraum hinaus notwendig, um gesetzte Ziele auch weiterhin zu erreichen.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.01.2006


Abschluss:

31.12.2006


Kostenträger:

  • Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union
  • ESF-Programm „Initiative job - Jobs ohne Barrieren“

Projektleitung:

  • N.N.

Institutionen:

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
Geschäftsstelle
Orleansstr. 2 a
93055 Regensburg
0941 79887-191
kjf@kjf-regensburg.de
https://www.kjf-regensburg.de

Concept for the introduction of company integration management

Project goal: The goal of the project is the introduction of a company integration management according to § 84 SGB IX in the Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. combined with the development of a modularized service catalog as a basis for the integration specialist service to offer company integration management for small and medium-sized companies. The Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. is a medium-sized company with a total of 2,600 workplaces in more than 70 different facilities, whose workforce is characterized, among other things, by different sizes (small teams up to units with 400 employees) and a wide variety of occupational groups (trainee professions, craftsmen, nursing/educational/medical specialists, administrative staff). The project is intended to clarify in particular: - which prerequisites must basically exist in these companies for this - which activities can and must be tackled by the companies themselves as well as - which support services should be provided externally. Summary of results: The survey conducted as part of the project revealed that the integration of sick employees was already being practiced in the KJF before § 84 SGB IX came into force, but that the opportunities to reduce periods of incapacity to work had so far been used very differently. The systematic introduction of company integration management in accordance with Section 84 (2) of Book IX of the Social Code has made the integration of employees who are unable to work more structured, comprehensive and transparent for everyone involved. Even in social institutions that have their own expertise and trained staff, there is demand for support and individual case management by outsiders, all-party people with appropriate qualifications. Overall, it can be stated that demand from the facilities continues to rise as information increases and that the need is greater than was initially assumed. Both this and the complexity of the project topic (confidence-building measures, information for all those involved, support for facility management, support for the employees concerned, creation of the modularized service catalog and development of training courses and materials) make it necessary to continue beyond the project period in order to continue to achieve the goals that have been set.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO3619


Informationsstand: 09.04.2020