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Adresse
Lebenshilfewerk Hohenstein-Ernstthal e.V. Werkstatt für behinderte Menschen Oberlungwitz

Adresse / Kontaktdaten

Am Sachsenring 11
09353 Oberlungwitz
Sachsen
Deutschland
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Telefon: 03723 698960,
Frau Gläß (Werkstattleiterin)
Telefax: 03723 6989627 E-Mail: glaess@lehiwe.de E-Mail: kontakt@lehiwe.de Homepage: http://www.lehiwe.de

Art der Einrichtung / des Anbieters

Lebenshilfewerk Hohenstein Ernstthal e.V.
Werkstatt für behinderte Menschen Oberlungwitz

Anzahl der behinderten Beschäftigten: 208

Betreuter Personenkreis

geistig behinderte Menschen
körperbehinderte Menschen
psychisch behinderte Menschen
blinde Menschen

Berufliche Bildung

TÄTIGKEITSFELDER IM BERUFSBILDUNGSBEREICH:
Metall, Holz, Verpackung, Hauswirtschaft, Garten-/Landschaftspflege/Gärtnerei

BILDUNGS- und QUALIFIZIERUNGSMAßNAHMEN, die über die berufliche Grundqualifizierung im Berufsbildungsbereich (§ 4 WVO) hinausgehen:
Berufliche Teilqualifizierungen auf der Grundlage anerkannter Ausbildungsberufe / Qualifizierungsbausteine nach § 69 BBiG
Sonstige Qualifizierungsmaßnahmen mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten
Weiterbildung im Arbeitsbereich mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten

DURCHFÜHRUNG der Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen:
Kombinierte Durchführung (WfbM-intern und externer Betrieb / Inklusionsfirma)

Anzahl der ausgelagerten Plätze (in externen Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt / Inklusionsfirmen) im Berufsbildungsbereich: momentan keine

AUßENARBEITSPLÄTZE in externen Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes sind vorhanden:
Ausgelagerte Einzelarbeitsplätze (Anzahl der Plätze: dauerhaft: 5 / zeitlich befristet: - )
Praktika in externen Betrieben

FÖRDERUNG DES ÜBERGANGS AUF DEN ALLGEMEINEN ARBEITSMARKT:
Keine bestimmten Programme, aber individuelle Unterstützung je nach Bedarf

Begleitende Hilfen / Fachdienste

Pädagogische / Sozialpädagogische Hilfen
Psychologischer Dienst
Weitere therapeutische Angebote

INKLUSIONSFIRMA: CAP-Lebensmittelmarkt

WOHNEN:
Anzahl der Wohnplätze in eigener Trägerschaft: 40 (belegt)

Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
In unserer Werkstatt werden ICF-basierte Instrumente (z.B. zur Bestimmung des Förderbedarfs / zur Hilfeplanung) eingesetzt.

Eigendarstellung

Die Werkstatt für behinderte Menschen hat vorrangig die Aufgabe, für behinderte Menschen, denen die Arbeit auf dem freien Markt wegen ihrer Behinderung nicht möglich ist, eine ausfüllende und sinnstiftende Beschäftigung zu bieten. Daneben leistet sie aber auch eine Begleitung und Förderung im lebenspraktischen und sozialen Bereich sowie Beratung und Hilfe bei auftretenden Problemen.

Die Aufnahme erfolgt grundsätzlich freiwillig und nur auf Antrag. Unsere Einrichtung steht Menschen mit jeder Art und Ausprägung von Behinderung offen, soweit zu erwarten ist, dass sie gemeinschaftsfähig sind und spätestens nach Abschluss des Berufsbildungsbereiches wenigstens ein wirtschaftlich verwertbares Mindestmaß an Arbeitsleistung erbringen können.

Kommt ein Mitarbeiter neu zu uns, wird zunächst ein so genanntes Eingangsverfahren durchgeführt. Dieses dauert je nach den individuellen Voraussetzungen mindestens vier Wochen, in der Regel jedoch drei Monate. In diesem Zeitraum soll festgestellt werden, welche Kenntnisse und Fähigkeiten der Behinderte schon besitzt und ob die WfbM voraussichtlich für ihn die geeignete Fördereinrichtung ist. Außerdem soll ein erster Förderplan erstellt werden.

Nach Ablauf des Eingangsverfahrens wird der Mitarbeiter in den Berufsbildungsbereich eingegliedert, wo er durchschnittlich für 24 Monate an möglichst viele Arbeiten herangeführt wird. Ebenso soll eine individuelle und auf die Arbeit bezogene Förderung im sozialen und lebenspraktischen Bereich erfolgen.
Ziel der Maßnahmen des Berufsbildungsbereiches ist, die Fähigkeiten des behinderten Menschen zu bestimmen und weitest möglich zu fördern, um dann einen seinen Neigungen und Möglichkeiten entsprechenden Arbeitsplatz innerhalb der WfbM zu finden bzw. bei besonders guten Fortschritten eine Eingliederung auf dem freien Arbeitsmarkt zu erreichen.

In der Regel aber wird der Mitarbeiter nach Abschluß des Berufsbildungsbereiches in den Arbeitsbereich aufgenommen. Er hat damit auf unbestimmte Zeit einen Arbeitsplatz und erhält auch eine Entlohnung.

In unserer Einrichtung gibt es folgende Einsatzbereiche:
  • Wäscherei
  • Näherei/Zuschnitt
  • Großküche
  • Holzbearbeitung
  • Bauhelfer- und Außenarbeiten (auch außerhalb der WfbM)
  • Verpackung
  • Montage
  • Elektromontage/Leuchtenbau
Für viele Tätigkeiten werden Maschinen benutzt, die auch sonst in der Industrie üblich sind. Das ist insbesondere in der Näherei und in der Holzwerkstatt der Fall. Auch in Wäscherei und Küche werden Arbeiten verrichtet, die so oder vergleichbar auf dem freien Arbeitsmarkt vorkommen. In der WfbM können wir jedoch auf die verminderte Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter im körperlichen und/oder psychischen Bereich Rücksicht nehmen. Aber auch für diejenigen, die nur zu einfachen manuellen Arbeiten in der Lage sind, findet sich auf Grund der vielen verschiedenen Aufträge immer eine sinnvolle Tätigkeit.

Neben der Arbeit kommt natürlich auch der Gemeinschaft mit anderen ein große Bedeutung zu - für nicht wenige ist dieser Kontakt der entscheidende Grund die WfbM zu besuchen.
Unser Personal ist bemüht, jedem behinderten Menschen alle Hilfestellung zu geben, dass er sich in der Werkstatt wohlfühlen kann.

Weitere Betriebsstätten:

Lebenshilfewerk Hohenstein-Ernstthal e.V.
Hohensteiner Str. 1
09353 Oberlungwitz

Lebenshof Waldenburg
Pfarrgrund 3
08396 Waldenburg

Weiterführende Informationen

Hinweis:

Weitere Angaben finden Sie in der Datenbank Werkstätten

Referenznummer:

R/ADWfB14/12


Informationsstand: 11.02.2021