Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
Projekt Jobvideo - Bewerbungsvideo für junge Menschen mit Behinderungen

Beschreibung / Inhalte

Die Vermittlung von Jugendlichen, die eine Ausbildung im BBW im Oberlinhaus durchlaufen haben, wird durch den Integrationsdienst (ID) wahrgenommen. Durch den konsequenten Ausbau einer Akquise-Infrastruktur bestehen gute Verbindungen zu Arbeitgebern in der Umgebung.

Das BBW Potsdam unterstützt seine Absolventen intensiv bei der Bewerbung und Stellensuche. Dabei arbeitet es im Rahmen des Absolventenmanagements eng mit der Agentur für Arbeit zusammen.

Trotz dieses Angebots ist es für die Absolventen oft schwierig, mit ihren schriftlichen Unterlagen eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu erreichen, auch wenn diese Unterlagen allen formalen Standards entsprechen. Hier soll das Projekt „Jobvideo- Bewerbungsvideo für junge Menschen mit Behinderungen“ ansetzen und die Beschäftigungschancen erhöhen.

Neben des Ziels der Unterstützung der Integration im Einzelfall sollen die Teilnehmer in ihrer Selbstwahrnehmung, ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Motivation zur Integration gestärkt werden. Als Pilotprojekt sollen während der Maßnahme Methoden und Daten generiert werden, die eine Übertragbarkeit auf andere BBWs oder ähnliche Einrichtungen mit entsprechender Klientel ermöglichen.

Durch das Projekt sollen die Bewerbungschancen von ca. 40 Teilnehmern erhöht und ihnen ein zusätzlicher Bonus bei einer Bewerbung auch in der Zukunft geschaffen werden. Durch ein Bewerbungsvideo können die jungen Menschen den Aussagen, die sie in Form ihrer Bewerbungsmappe schriftlich vorgelegt haben, einen sehr lebendigen, persönlichen Eindruck hinzufügen. Sie haben so die Gelegenheit, ihre Motivation, Kommunikationsfähigkeit und ihre Leistungsbereitschaft verbal und nonverbal zu transportieren.

Die Teilnehmer sollen geschult werden, wie ein solches Video bei der Bewerbung unterstützend eingesetzt werden kann und so zu Experten ihrer eigenen Integration angeleitet werden.

Arbeitgeber sollen für die Hürden der Bewerbung von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert werden und mit den Möglichkeiten, die diese Menschen für die Arbeitswelt bedeuten, vertraut gemacht werden. Im Rahmen ihrer Mitarbeit am Projekt sollen sie sich als Verantwortliche im Integrationsprozess verstehen.

Durch das Projekt sollen sowohl technische als auch inhaltliche Methoden entwickelt werden, die der Erreichung der Zielstellung dienen. Als Ergebnis soll eine Handlungsanleitung zur Erstellung von Videobewerbungen für behinderte Menschen in Form einer Broschüre entstehen, welche die Übertragbarkeit auf Folgeprojekte erleichtert.

Die Teilnehmer an dem Projekt werden unter den Auszubildenden gewonnen, die sich im letzten Ausbildungsjahr befinden. Insgesamt können 40 Auszubildende teilnehmen.

Zu Beginn des Projekts werden Kriterien für die Eignung als Teilnehmer entwickelt. Bei der Auswahl wird auf ein möglichst breites Spektrum bezüglich Berufsgruppe, Behinderung, persönlichen Eigenschaften orientiert.

Die Möglichkeit ein professionelles Bewerbungsvideo bei der Integration von Menschen mit Behinderungen einzusetzen ist bislang unerprobt. Der Projektträger wertet die Projektergebnisse bis ein Jahr nach Projektende aus und erstellt einen Evaluationsbericht.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.04.2011


Abschluss:

31.12.2011


Fördernummer:

Va4 (Va1) 58295/2

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

ICF-Bezug des Projekts:

  • Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.

Projektleitung:

  • Reyer, Petra

Mitarbeitende:

  • Prietzel, Manja |
  • Gall, Babett |
  • Firla, Grit |
  • Kreuchwig, Matthias |
  • Lohwaßer, Sascha

Institutionen:

Berufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbHSteinstraße 80-82-8414480 Potsdam Telefon: 0331-6694179 E-Mail: petra.reyer.bbw@oberlinhaus.de Homepage: https://oberlin-berufsbildung.de

Mai/Juni 2011 Artikel in der Mitarbeiterzeitschrift des Verein Oberlinhaus "Die Oberliner"

Im Dezember 2011 Veröffentlichung eines Handlungsleitfadens (Projektbroschüre)

Ab 01.01.2012 Einstellung des Projektfilms unter https://www.einfach-teilhaben.de

Project Jobvideo - application video for young people with disabilities

The placement of young people who have undergone vocational training at BBW in Oberlinhaus is handled by the Integration Service (ID). Thanks to the consistent expansion of an acquisition infrastructure, there are good connections to employers in the surrounding area. BBW Potsdam provides its graduates with intensive support in applying for and finding jobs. In doing so, it works closely with the employment agency as part of its graduate management program. Despite this offer, it is often difficult for graduates to obtain an invitation to an interview with their written underlays, even if these underlays meet all formal standards. This is where the project "Jobvideo- Bewerbungsvideo für junge Menschen mit Behinderungen" (Job Video- Application Video for Young People with Disabilities) is intended to come in and increase employment opportunities. In addition to the goal of supporting integration in individual cases, the participants are to be strengthened in their self-perception, self-esteem and motivation to integrate. As a pilot project, methods and data are to be generated during the measure that will enable transferability to other BBWs or similar facilities with the same clientele. The project is intended to increase the job application chances of about 40 participants and create an additional bonus for them when applying for jobs in the future as well. Through an application video, the young people can add a very lively, personal impression to the statements they have submitted in writing in the form of their application portfolio. This gives them the opportunity to convey their motivation, communication skills and willingness to perform verbally and non-verbally. The participants are to be trained on how such a video can be used in a supportive manner when applying for a job and thus guided to become experts in their own integration. Employers are to be sensitized to the hurdles of applying for jobs of people with disabilities and familiarized with the opportunities these people represent for the working world. As part of their participation in the project, they are to see themselves as responsible parties in the integration process. The project is to develop both technical and content-related methods that serve to achieve the objective. As a result, a guide for the creation of video applications for disabled people is to be produced in the form of a brochure, which will facilitate transferability to follow-up projects. Participants in the project will be recruited from among trainees who are in their final year of training. A total of 40 trainees can participate. Criteria for suitability as participants are developed at the beginning of the project. The selection will be based on the broadest possible spectrum in terms of occupational group, disability and personal characteristics. The possibility of using a professional application video in the integration of people with disabilities has not yet been tested. The project executing agency evaluates the project results up to one year after the end of the project and prepares an evaluation report.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO125519


Informationsstand: 29.12.2021