Projektart: Gefördertes Projekt
Beschreibung / Inhalte
Das Berufsbildungswerk Würzburg bietet als Einrichtung der beruflichen Rehabilitation Maßnahmen der Berufsvorbereitung sowie der Berufsausbildung an. Als Zielgruppe wendet sich die Einrichtung neben Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen verstärkt der Personengruppe mit psychischen Erkrankungen zu. Hinsichtlich des Dropouts aus der Berufsausbildung innerhalb der Berufsbildungswerke liegen bis dato noch keine systematischen umfassenderen Analysen vor. Unter einem Dropout wird hierbei die vorzeitige Beendigung des Ausbildungsverhältnisses verstanden, welche von unterschiedlichen Seiten initiiert werden kann.
Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Analyse dieses Phänomens im Berufsbildungswerk Würzburg zu leisten, verbunden mit daraus abgeleiteten Empfehlungen. Darüber hinaus können die exemplarischen Erkenntnisse auch in die bundesweite Diskussion zur beruflichen Ersteingliederung von Rehabilitanden eingebracht werden.
Methodik
Das Forschungsvorhaben gliedert sich in mehrere Phasen, welche sich an den Standards empirischer Sozialforschung orientieren. Dabei folgt die Konzeption und Analyse einem mixed-method-Design.
1. Entwicklung eines Theoriegerüsts für mögliche Risikofaktoren der vorzeitigen Vertragslösung bzw. des Dropouts aus der beruflichen Bildung anhand des aktuelles Forschungsstands. Besonderer Augenmerk liegt auf organisationalen Rahmenbedingungen, wie dem sozialrechtlichen Leistungsdreieck (Leistungsträger, Leistungserbringer & RehabilitandIn) sowie spezifischen Merkmalen der Zielgruppen des Berufsbildungswerks.
2. Quantitative sowie qualitative Dokumentenanalyse bereits erfolgter Dropouts der letzten vier Ausbildungsjahrgänge.
3. Schriftliche Fragebogenstudie mit Auszubildenden im ersten Lehrjahr 2019/20 zu deren individuellem ‚Dropoutpotential‘. Hierzu werden sowohl Skalen evaluierter psychologischer Testverfahren verwendet als auch selbst entwickelte Items eingesetzt. Ergänzt wird dies durch die Fremdeinschätzung der jeweils zuständigen AusbilderInnen, SozialpädagogInnen sowie Prozessverantwortlichen.
4. Empfehlungen für die Prävention sowie ggf. konstruktive Gestaltung möglicher Dropoutprozesse auf Basis der Ergebnisse. Zugleich wird hiermit ein Beitrag zur Organisationsentwicklung als ganzheitlichem Prozess geleistet.
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
15.04.2019
Abschluss:
15.04.2021
Kostenträger:
- Caritas-Don Bosco gGmbH Würzburg
ICF-Bezug des Projekts:
- Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.
Projektleitung:
- Stein, Roland, Univ.-Prof. Dr. phil. habil.
Mitarbeitende:
- Kranert, Hans-Walter, akad. Oberrat |
- Warmuth, Miriam
Institutionen:
Julius-Maximilians-Universität WürzburgFakultät für HumanwissenschaftenLehrstuhl für Sonderpädagogik VWittelsbacher Platz 197074 Würzburg
Telefon:
0931/31-84829
E-Mail:
sonderpaed-v@uni-wuerzburg.de
Homepage:
https://www.sonderpaedagogik-v.uni-wuerzburg.de
Projektpartner:Caritas Don-Bosco Berufsbildungswerk Würzburg
Homepage:
https://caritas-donbosco.de/berufsbildungswerk-wuerzburg...
Kranert, Hans-Walter; Stein, Roland; Warmuth, Miriam (2022): Dropout in der Beruflichen Rehabilitation. Analyse und Identifikation von Risikofaktoren in der Berufsausbildung. In: Teilhabe an Beruf und Arbeit - Interdisziplinäre Forschungsbeiträge zu Benachteiligungen und Behinderungen, Band 3, Bielefeld: wbv.
Dropout in vocational training - a critical appraisal of the situation at Berufsbildungswerk Würzburg as a provider of vocational rehabilitation services
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Schlagworte:
- Ausbilder |
- Berufliche Bildung |
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- Bestandsaufnahme |
- Datenanalyse |
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- Ersteingliederung |
- Fragebogen |
- Junger Mensch |
- Lernbeeinträchtigungen |
- Mixed-Methods-Design |
- Psychische Erkrankung |
- Quantitative Methoden |
- Rehabilitand / Rehabilitandin |
- Risikofaktor
Referenznummer:
R/FO125972
Informationsstand: 24.11.2020