Projektart: Gefördertes Projekt
Anfänge, Übergänge und Anschlüsse gestalten – Inklusive Dienstleistungen von Berufsbildungswerken (PAUA)

Beschreibung / Inhalte

Gesellschaftliche Inklusion erfordert einen gleichberechtigten, diskriminierungsfreien Zugang zu Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt, die Anerkennung von Vielfalt und den Abbau von Barrieren. Für die berufliche Erstausbildung sind die Ausbildung im Regelsystem (Betrieb und Berufsschule) und vollwertige Abschlüsse wichtige Zielmarken. Inklusive Ausbildung bedeutet aber auch individuelle Förderung, Nachteilsausgleich und den Abbau institutioneller Separierung einzelner Zielgruppen.

Berufsbildungswerke (BBW) sind besondere Einrichtungen gemäß SGB IX, die junge Menschen mit Behinderung ausbilden. Bisher erfolgte diese Ausbildung vorrangig außerbetrieblich. Die Verwirklichung von Inklusion stellt die BBW vor neue Herausforderungen: Zum einen sind Konzepte (weiter) zu entwickeln, die eine systematische Integration betrieblicher Realerfahrung in den Ausbildungsprozess sicherstellen. Zum anderen gilt es, sich für neue Zielgruppen – auch für Personen ohne Reha-Status – zu öffnen und dabei die Segmentierung unterschiedlicher Förderkreise zu überwinden. Diese Veränderungsprozesse müssen durch gezielte Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen unterstützt werden.

Neuartige Lösungsansätze werden in bundesweit zehn BBW exemplarisch entwickelt und erprobt. Das f-bb begleitet das Projekt durch Koordination der Aktivitäten, Vernetzung aller Beteiligten, Beratung der Einrichtungen, Qualifizierung und Evaluation.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.01.2014


Abschluss:

31.12.2017


Kostenträger:

  • Gefördert durch: Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds

ICF-Bezug des Projekts:

  • Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.

Projektleitung:

  • Schley, Thomas |
  • Lorenz, Sabrina

Institutionen:

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)Rollnerstraße 1490408 Nürnberg
Telefon: 0911-2777991 E-Mail: sabrina.lorenz@f-bb.de Homepage: https://www.f-bb.de/unsere-arbeit/projekte/anfaenge-ueberga...
Projektpartner:Bundesagentur für Arbeit, Bundesarbeitsgemeinschaft Berufsbildungswerke



Hofmann, H./ Lorenz, S./ Poltermann, A. (2017): Förderung der Ausbildungsfähigkeit benachteiligter Jugendlicher. Handreichung zur Unterstützung von Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation.

Fischer, A./ Lorenz, S./ Poltermann A. (2018): Berufsbildungswerke als lernende Organisationen: die Evaluation von PAUA im Überblick. In: Goth, G./Kretschmer, S./Pfeiffer, I. (Hrsg.): Inklusive Berufsbildung junger Menschen – Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation. Wirtschaft und Bildung 75 (S. 177-200) Bielefeld: wbv-Verlag.

Kohl, M./ Lorenz, S. (2018): Unterstützung und Begleitung der Transformationsprozesse von Berufsbildungswerken - Impulse durch das BMAS-Projekt PAUA. BWP 5/2018, 30-31.

Lorenz, S. & Poltermann, A. (2018): Anstoß durch PAUA: Berufsbildungswerke werden lernende Organisationen. In: Deutsche Rentenversicherung (Hrsg.): 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung, Rehabilitation bewegt!, DRV-Schriften 113 (S. 253-256).

Designing beginnings, transitions and connections - Inclusive services of vocational training centers (PAUA)

Social inclusion requires equal, non-discriminatory access to school, vocational training and the job market, the recognition of diversity and the removal of barriers. For initial vocational training, vocational training in the standard system (company and vocational school) and full qualifications are important targets. However, inclusive vocational training also means individual promotion, compensation for disadvantages and the elimination of institutional segregation of individual target groups. Vocational training centers (BBW) are special institutions in accordance with SGB IX that train young people with disabilities. To date, this vocational training has primarily taken place outside the company. The realization of inclusion poses new challenges for BBWs: On the one hand, concepts need to be (further) developed to ensure the systematic integration of real-life company experience into the training process. On the other hand, it is important to open up to new target groups - including people without rehabilitation status - and to overcome the segmentation of different support groups. These change processes must be supported by targeted personnel and organizational development measures. Innovative solutions are being developed and tested in ten BBW throughout Germany. The f-bb is supporting the project by coordinating the activities, networking all those involved, advising the facilities, training and evaluation.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO126170


Informationsstand: 21.05.2025