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Adresse
Bottroper Werkstätten gGmbH Rotthoffs Hof

Adresse / Kontaktdaten

Münsterstr. 43
46244 Bottrop-Kirchhellen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Telefon: 02045 960069 Telefax: 02045 960159 E-Mail: rotthoffshof@diakonisches-werk.de Homepage: http://www.bottroper-werkstaetten.de

Art der Einrichtung / des Anbieters

Rotthoffs Hof

Anzahl der behinderten Beschäftigten: ca. 80

Betreuter Personenkreis

geistig behinderte Menschen
psychisch erkrankte Menschen

Berufliche Bildung

TÄTIGKEITSFELDER IM BERUFSBILDUNGSBEREICH:
Hauswirtschaft, Garten-/Landschaftspflege/Gärtnerei, Landwirtschaft, Gemüsebau, Einzelhandel (Bio-Hofladen), Lebensmittelverarbeitung, Therapeutisches Reiten

BILDUNGS- und QUALIFIZIERUNGSMAßNAHMEN, die über die berufliche Grundqualifizierung im Berufsbildungsbereich (§ 4 WVO) hinausgehen:
Berufliche Teilqualifizierungen auf der Grundlage anerkannter Ausbildungsberufe / Qualifizierungsbausteine nach § 69 BBiG
Sonstige Qualifizierungsmaßnahmen mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten
Weiterbildung im Arbeitsbereich mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten
Ausbildungen mit IHK-, HWK- oder anderem Kammerabschluss beim Träger der Werkstatt: Garten-/Landschaftsbau, Landwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel

DURCHFÜHRUNG der Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen:
Ausschließlich innerhalb der WfbM
Extern in einer Inklusionsfirma
Extern in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes
Kombinierte Durchführung (WfbM-intern und externer Betrieb / Inklusionsfirma)
In Kooperation mit anderen Bildungsanbietern

AUßENARBEITSPLÄTZE in externen Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes sind vorhanden:
Ausgelagerte Einzelarbeitsplätze
Ausgelagerte Gruppenarbeitsplätze
Praktika in externen Betrieben

Begleitende Hilfen / Fachdienste

Pädagogische / Sozialpädagogische Hilfen
Psychologischer Dienst
Medizinischer Dienst
Fachdienst für Arbeitsvermittlung und Integrationsbegleitung

Eigendarstellung

Rotthoffs Hof ist eine Gründung des Diakonischen Werkes Gladbeck-Bottrop-Dorsten aus dem Jahre 1986 als Werkstatt für Behinderte zur beruflichen Rehabilitation von geistig und psychisch Behinderten.

Das Diakonische Werk betreibt die Landwirtschaft als Mittel zum Zweck der Rehabilitation. Gleichzeitig soll aber auch dem Anspruch der evangelischen Kirche auf Bewahrung der Schöpfung und schonendem Umgang mit den Ressourcen Rechnung getragen werden. Deshalb muß der Betrieb so umweltschonend wie möglich bewirtschaftet werden.
Die Arbeit auf dem Hof muß differenziert werden nach den beiden Zielgruppen: geistig Behinderte und psychisch Behinderte.

Den in der Landwirtschaft eingesetzten Behinderten, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keinen Arbeitsplatz finden können, soll im Rahmen der beruflichen Rehabilitation eine berufliche Eingliederung und ihr Recht auf Arbeit ermöglicht werden.
Durch angepaßte Arbeit im wettbewerbsfreien oder wettbewerbsgeschützten Raum wird die Leistungsfähigkeit entwickelt, erhöht oder wiederhergestellt.
Durch den Umgang mit Pflanzen und Tieren bekommt die Arbeit einen emotionalen Aspekt, der es ermöglicht, durch Verbesserung der Motivation persönliche Fähigkeiten auszubauen, neue zu erschließen und die Belastbarkeit schrittweise zu erhöhen.
Tiere als lebende Wesen erzeugen zwangsläufig ein Verantwortungsgefühl bei den sie betreuenden Menschen. Dies kann man dazu nutzen, um durch bewußte Übertragung von Verantwortung im klar umgrenzten Bereich Selbstständigkeit in der Arbeit zu erzeugen und/oder auszuweiten. Selbständigkeit und Erfolgserlebnisse führen zu einem höheren Selbstwertgefühl.

Zur Zeit arbeiten 80 Behinderte auf dem Betrieb, die von 14 hauptamtlichen Mitarbeitern und einem Zivildienstleistenden angeleitet werden. Außerdem steht noch eine 75% Stelle im Begleitenden Dienst zur Verfügung.

Der Name "Rotthoffs Hof" wurde bewußt ohne den Zusatz WfB gewählt, um den "Makel" einer Behinderteneinrichtung zu vermeiden.

Der Hof wird nach den Richtlinien des Anbauverbandes "Naturland" auf biologischer Basis bewirtschaftet. Dabei wird besonders auf einen schonenden, ökologischen Umgang mit der Natur Wert gelegt.
Die Tiere werden auf Stroh gehalten und nur mit selbsterzeugtem Futter ernährt. Sie bekommen keine prophylaktischen Medikamente, keine Wachstumsförderer oder synthetische Zusatzstoffe. Die erzeugten Produkte - z. B. Fleisch, Wurst, Kartoffeln, Eier, Getreide - werden sowohl ab Hof vermarktet, als auch an den Naturkostgroßhandel verkauft.

Parallel zur "grünen" Welle in unserer Gesellschaft findet auch in der Behindertenarbeit eine Rückbesinnung auf Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und im Gartenbau statt.
Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Gladbeck - Bottrop - Dorsten hat deshalb landwirtschaftliche Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen, die es ermöglichen, den Umgang mit Pflanzen und Tieren zu erlernen. Dabei wird auf einen schonenden, ökologischen Umgang mit der Natur Wert gelegt, der gleichzeitig durch den notwendigen erhöhten Arbeitseinsatz Arbeitsplätze für Behinderte schafft.

Weitere Betriebsstätten:

Bottroper Werkstätten gGmbH
Heinrich-Theißen-Str. 7
46240 Bottrop
Telefon: 02041 9905-90
Telefax: 02041 9905-97
btw@diakonisches-werk.de

(Siehe Referenz-Nr. WfB3/7-1)

Werkstattläden:

Rotthoffs Hof
Bio-Hofladen
Münsterstr. 43
46244 Bottrop-Kirchhellen
Telefon: 02045 960074
Telefax: 02045 960409

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10.00 Uhr - 19.00 Uhr
Mittwoch und Samstag: 10.00 Uhr - 15.00 Uhr

Weiterführende Informationen

Hinweis:

Weitere Angaben finden Sie in der Datenbank Werkstätten

Referenznummer:

R/ADWfB3/7-2


Informationsstand: 08.11.2022