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Projektart: Gefördertes Projekt
50PlusMinus - Älter werden mit einer körperlichen Behinderung

Beschreibung / Inhalte

Mit dem Modellprojekt "50PlusMinus - Älter werden mit einer körperlichen Behinderung" unterstützt das ZsL Köln Menschen, die seit langer Zeit mit einer Körperbehinderung leben und nun mit dem Älter werden in eine andere Lebensphase kommen, die häufig eine neue, bzw. weitere Auseinandersetzung notwendig macht.
Daneben berät das ZsL Einrichtungen, Institutionen und Angebote aus dem Bereich der Seniorenarbeit, die unterschiedliche Angebote für diesen Personenkreis entwickeln und aufbauen wollen und dabei sowohl für fachliche, inhaltliche oder bauliche Gegebenheiten auf Beratung und Unterstützung zurückgreifen möchten.

Menschen mit einer körperlichen Behinderung erleben das Älterwerden oft als Verschärfung ihrer Lebenssituation. Körperliche, soziale und wirtschaftliche Veränderungen wirken sich nachhaltiger und zu einem früheren Zeitpunkt aus.

Zum Angebot der ZsL Köln gehört eine umfassende und individuelle Beratung zu den Themen, die für die individuelle Lebensphase wichtig ist. Menschen werden darin unterstützt, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und ihre Interessen zu vertreten. Und natürlich ist hier auch Raum, um sich auszutauschen, Ideen zu entwickeln und Kräfte zu sammeln.
Sich die eigenen Lebensumstände und Möglichkeiten bewusst zu machen, eröffnet Chancen. Von den äußeren Rahmenbedingungen hängt wiederum ab, wie diese Chancen umgesetzt werden können. Aus diesem Grunde setzt die Arbeit an beiden Punkten an. Es werden Beratung, Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung geboten. Zugleich stehen Einrichtungen und Angeboten aus dem Seniorenbereich unterstützend zur Seite, um in Bezug auf ein größtmögliches Maß an Barrierefreiheit zu beraten.

Barrierefrei bedeutet: für behinderte Menschen nutzbar
  • in der allgemein üblichen Weise
  • ohne besondere Erschwernis
  • grundsätzlich ohne fremde Hilfe (vgl. Behindertengleichstellungsgesetz, BGG, § 4 Barrierefreiheit)

Dienstleister im Seniorenbereich stehen vor der Frage, wie sie Barrierefreiheit in die Praxis umsetzen können.

Das Angebot:
  • Nutzen der Kompetenzen als Fachleute, um älter werdenden körperlich Behinderten mit ihren speziellen Bedürfnissen besser gerecht werden zu können und auch diese Zielgruppe zu erreichen
  • Kostenfreie Beratung zu barrierefreier Gestaltung von Räumen, Kommunikationswegen und inhaltlichen Angeboten
  • Chance, Erfahrungen aus der Seniorenarbeit mit Experten und Expertinnen in eigener Sache auszutauschen.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.10.2006


Abschluss:

30.09.2009


Kostenträger:

  • Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
  • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Stiftung Dr. Dormagen-Guffanti
  • Kämpgen Stiftung

Projektleitung:

  • Schneider, Christiane |
  • Rehfeld, Silke |
  • Ladenberger, Horst

Institutionen:

Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL)
An der Bottmühle 2 + 15
50678 Köln
0221 322290
https://www.zsl-koeln.de

Kontakt zum Projekt 50PlusMinus:
Pohlmanstr. 13
50735 Köln
0221 2771703
50plusminus@zsl-koeln.de

50PlusMinus - Growing older with a physical disability

With the model project "50PlusMinus - Growing older with a physical disability", the ZsL Cologne supports people who have been living with a physical disability for a long time and are now entering a different phase of life as they grow older, which often makes a new or further examination necessary. In addition, the ZsL advises facilities, institutions and offers from the field of senior citizen work, which want to develop and build different offers for this group of people and would like to fall back on advice and support both for technical, content or structural conditions. People with a physical disability often experience aging as an aggravation of their life situation. Physical, social and economic changes have a more lasting effect and at an earlier point in time. The services offered by the ZsL Cologne include comprehensive and individual advice on the topics that are important for the individual phase of life. People are supported in perceiving their needs and representing their interests. And, of course, there is also room to exchange ideas, develop ideas and gather strength. Becoming aware of one's own circumstances and possibilities opens up opportunities. In turn, how these opportunities can be realized depends on the external conditions. For this reason, the work starts at both points. Advice, guidance and support are offered to people with disabilities. At the same time, facilities and services in the senior citizens' sector are available to provide support and advice on how to achieve the greatest possible degree of accessibility. Accessible means: usable for disabled people - in the generally usual way - without any particular difficulty - basically without outside help (cf. Equal Opportunities for Disabled Persons Act, Federal Supreme Court Act, § 4 Accessibility) Service providers in the senior citizens' sector are faced with the question of how they can implement accessibility in practice. The offer: - Use the competences as experts to better meet the special needs of physically disabled elderly people and also reach this target group - Free advice on barrier-free design of rooms, communication paths and content - Opportunity to exchange experiences from senior citizen work with experts in their own field.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO3625


Informationsstand: 22.03.2018