Projektart: Gefördertes Projekt
Beschreibung / Inhalte
In Rahmen von acht verschiedenen Fortbildungsbausteinen lernen die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer die aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt ebenso kennen wie die Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für behinderte Menschen in Ausbildung und Beruf. Mit Einheiten zu Bewerbungstrainings, Selbstbehauptungsstrategien für Menschen mit Handicap oder Techniken zur Erhebung von Fähigkeiten sollen sie in die Lage versetzen werden, ihre Schülerinnen und Schüler aktiv zu unterstützen beim Übergang in den Beruf. Die Fortbildungsmodule werden gestaltet von Referentinnen und Referenten aus Betrieben, Personal- und Unternehmensberatungen und Hochschulen, aber auch von Arbeitsagentur oder Integrationsamt.
Wenn nicht in den Abgangsklassen der Förderschulen aktiv auf einen Einstieg in Ausbildung und Beruf hin gearbeitet wird, führt der Weg der Jugendlichen mit Handicap meist automatisch in die Werkstatt für behinderte Menschen - auch wenn nach Einschätzung der Integrationsämter ein Teil der Schülerinnen und Schüler sich durchaus auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt behaupten könnte. Daran wird die große Bedeutung von Schule und Lehrerschaft deutlich für das Thema Berufseinstieg, und hier setzen deshalb die Integrationsämter auch an mit ihrem Projekt.
Ob die Fortbildung die selbst gesteckten Ziele erreicht und den Bedürfnissen der Praxis entspricht, wird in einer Begleitstudie vom Bonner infas-Institut untersucht.
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
01.09.2006
Abschluss:
31.07.2008
Kostenträger:
- Inklusionsamt Rheinland (vom Landschaftsverband Rheinland)
- Inklusionsamt Westfalen (vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe)
Projektleitung:
- Schartmann, Dieter, Dr.
Mitarbeitende:
- Wosnitzka, Norbert
Institutionen:
Landschaftsverband Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Telefon:
0221 809-0
Ansprechperson:
Peter Anders
E-Mail:
peter.anders@lvr.de
In Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe.
Wissenschaftliche Begleitung:
infas - Institut für angewandte Sozialforschung, Bonn
Referenznummer:
R/FO3403
Informationsstand: 14.04.2020