Deutsches Taubblindenwerk gGmbH

Albert-Schweizer-Hof 27
30559 Hannover
Niedersachsen
Deutschland
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Telefon: 0511 51008-0 E-Mail: info@taubblindenwerk.de Homepage: https://www.taubblindenwerk.de

Eigendarstellung / Auszug:


Das Deutsche Taubblindenwerk wurde im Jahre 1967 als gemeinnützige GmbH gegründet. Gesellschafter sind der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN).
Taubblindheit ist eine Behinderung eigener Art, die sich nicht aus der Addition von Taubheit und Blindheit ergibt. Unter Taubblindheit ist eine Behinderung zu verstehen, die ausgeht von einer Schädigung sowohl des Sehens als auch des Hörens. Da beide Fernsinne geschädigt sind, können die Ausfälle des einen Sinnes nicht oder nur mangelhaft durch den jeweils anderen Sinn kompensiert werden. Deshalb treten bereits bei relativ geringen Einzelschädigungen schwere Beeinträchtigungen der Gesamtentwicklung auf.

Die Förderung, Beschulung und Betreuung taubblinder Menschen umfasst

  • Herausführen aus der Isolation
  • Anbahnung und Förderung der Kommunikation
  • Entfaltung der Motorik
  • Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit
  • Entwicklung lebenspraktischer Fertigkeiten
  • Aufbau von Beziehungen zur Mitwelt
  • Entfaltung der Kreativität
Es ist das Ziel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen des Deutschen Taubblindenwerks, den taubblinden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein Leben zu ermöglichen, das mehr zum Inhalt hat als nur Nahrung, Kleidung und Wohnung. Ereignisreiche Tage mit erinnerungswerten Erlebnissen helfen dabei, die Welt zu spüren und sich selbst als Bestandteil dieser Welt zu begreifen.

Unser Auftrag

Das Deutsche Taubblindenwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, taubblinde und hörsehbehinderte Menschen lebenslang zu fördern und zu begleiten
  • durch eine Frühförderung, die den betroffenen Familien hilft, die Behinderung ihres Kindes zu verstehen und darauf einzugehen
  • durch eine Schulbildung, die durch behinderungsspezifische Unterrichtsverfahren und Hilfen auf den individuellen Förderbedarf abgestimmt ist und Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stärkt
  • durch Rehabilitationsangebote, die auf eine ReIntegration in das soziale und berufliche Umfeld abzielen
  • durch Gestaltung einer Lebensumgebung, in der es möglich ist, sich trotz des Fehlens visueller und auditiver Wahrnehmungen ungefährdet und möglichst frei zu entfalten
  • durch Angebote an Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten, die auf eine sinngebende und persönlichkeitsfördernde Gestaltung des Alltags ausgerichtet sind

Referenznummer:

R/AD3027


Informationsstand: 15.12.2023