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Ansprechstellen für Rehabilitation & Teilhabe

Mit dem Bundesteilhabegesetz hat der Gesetzgeber alle Rehabilitationsträger verpflichtet, Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe zu benennen (§ 12 SGB IX). Diese Verpflichtung betrifft auch Jobcenter, Integrationsämter und Pflegekassen.

Die Ansprechstellen sollen dabei unterstützen, einen Rehabilitationsbedarf möglichst frühzeitig zu erkennen und darauf hinwirken, dass entsprechende Anträge gestellt werden.

Informationsangebote der Ansprechstellen

Die Ansprechstellen der Rehaträger erteilen Auskünfte oder verweisen auf Informationsangebote zu folgenden Themen: Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe, notwendige Schritte zur Inanspruchnahme der Leistungen, das Persönliche Budget, Beratungsangebote, einschließlich des Angebots der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB).

Die Informations- und Beratungsangebote der Ansprechstellen richten sich an Leistungsberechtigte, Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, ggf. auch an Behörden und andere Rehaträger. Die Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe sollen sich – wenn erforderlich – untereinander abstimmen und eine möglichst umfassende Auskunft 'wie aus einer Hand' erteilen.

Verzeichnis der Ansprechstellen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) stellt ein bundesweites Online-Verzeichnis der Ansprechstellen zur Verfügung. Die Adressen können nach regionalen Kriterien und nach Trägerzugehörigkeit gesucht werden. Rehaträger / Sozialleistungsträger, die ihre Ansprechstelle in das Verzeichnis aufnehmen lassen wollen, können sich bei der BAR für das Verzeichnis registrieren lassen.

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