Eigendarstellung / Auszug:
Der Hartmannbund Verband der Ärzte Deutschlands e.V. ist ein auf Bundesebene organisierter Verband mit föderalen Strukturen im operativen und politischen Geschäft. Er ist der einzige freie Verband, der die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudierenden in Deutschland vertritt. Unabhängig vom Fachgebiet, ob niedergelassen, angestellt oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig jeder angehende oder praktizierende Arzt findet hier eine starke Interessenvertretung.
Der Verband vertritt die Interessen der einzelnen Arztgruppen nicht gegeneinander, sondern gemeinsam. Es gehört zu den erklärten Zielen des Hartmannbundes, die politische Schlagkraft der Ärzteschaft im Dienste der Gesundheit des Einzelnen und der gesamten Bevölkerung zu stärken. Daher hat sich der Verband bereits 1980 für andere ärztliche Berufsverbände geöffnet, um die Kooperation innerhalb der Ärzteschaft weiter auszubauen.
Anders als die Kassenärztlichen Vereinigungen und Ärztekammern, die als Körperschaften öffentlichen Rechts zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben im Berufsstand verpflichtet sind, nimmt der Hartmannbund seine standespolitische Interessenvertretung völlig unabhängig wahr. Die Repräsentanten des Hartmannbundes suchen und pflegen den Kontakt zu den politischen Entscheidungsträgern und vertreten in Einzelgesprächen, bei Anhörungen zu Gesetzesinitiativen und im Rahmen wichtiger Veranstaltungen im Gesundheitsbereich aktiv die ärztlichen Positionen. Ebenso gehört der regelmäßige Gedankenaustausch sowohl mit den ärztlichen Körperschaften als auch mit anderen freien Verbänden aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zu zentralen Verbandsaufgaben.
Zudem fördert der Hartmannbund die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Ärzteschaft mit Seminaren und anderen Fortbildungsangeboten. Selbständige Einrichtungen des Hartmannbundes wie die Friedrich-Thieding-Stiftung fördern Forschung und Lehre auf allen Gebieten des Gesundheitswesens.