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Arbeitsagenturen & Jobcenter

Die Agenturen für Arbeit (Arbeitsagenturen) sind in der Regel die ersten Ansprech- und Beratungsstellen, wenn es um Berufsorientierung und Einstieg in den Arbeitsmarkt geht. Sie sind die örtlichen Dienststellen der hierarchisch strukturierten Bundesagentur für Arbeit (BA).

Mit dem Begriff Jobcenter werden die gemeinsamen Einrichtungen der BA und eines kommunalen Trägers – zum Beispiel einer Stadt – bezeichnet. Die Jobcenter betreuen Menschen, die Anspruch auf Leistungen nach SGB II haben (Grundsicherung für Arbeitssuchende, Arbeitslosengeld II und Sozialgeld).

Die Jobcenter vermitteln unter Umständen auch in Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildung. Zu den Aufgaben der Jobcenter zählt beispielsweise die Ausbildungsvermittlung von Jugendlichen, die Anspruch auf Leistungen nach SGB II haben.

Regionaldirektionen & Jobbörsen

Die Arbeitsagentur gliedert sich in die Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektionen und örtliche Arbeitsagenturen. Für die bundesweite Suche nach Fachkräften und nach Arbeitsstellen gibt es eine zentrale Jobbörse. Über die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Arbeitsagentur (ZAV) wird eine Vermittlung für schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker angeboten.

Arbeitsagenturen & Jobcenter vor Ort

Für die Suche nach der örtlichen Arbeitsagentur oder dem örtlichen Jobcenter können Sie die Suche nach regionalen Dienststellen auf der Seite der Arbeitsagentur nutzen, die hauptverantwortlich über diese Adressen informiert.

Adressen bei REHADAT

Auch bei REHADAT finden Sie Adressen der Arbeitsagenturen und Jobcenter. (Die Treffer können Sie nach Auslösen der Suche regional filtern.)

Da sich aufgrund von Veränderungen innerhalb kommunaler Verwaltungsstrukturen die Kontaktangaben der örtlichen Arbeitsagenturen und Jobcenter ändern können, empfiehlt es sich, die Suche der Arbeitsagentur zu nutzen, da nur dort der aktuellste Stand der Adressen abgebildet werden kann.

Jugendberufsagenturen

Flächendeckend kooperieren in Deutschland örtliche Arbeitsagenturen mit verschiedenen kommunalen Institutionen (zum Beispiel Jobcenter, Jugendämter, Schulen), um den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu verbessern. Dieses Kooperationsmodell wird zumeist als Jugendberufsagentur (JBA) bezeichnet.

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