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Projektart: Gefördertes Projekt
Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände

Beschreibung / Inhalte

Projektziel:

Das Hauptanliegen des Projektes besteht darin, die für den praktischen Diskriminierungsschutz notwendigen Handlungskompetenzen von Verbänden in Deutschland zu stärken und für deren Ausbildung zielführende Angebote zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem wirksamen Diskriminierungsschutz, wie er von Verbänden umgesetzt werden kann. Für das Gesamtprojekt werden zwei Zielsetzungen formuliert. Neben der Stärkung der Handlungskompetenz und des Selbstverständnisses der Verbände im Antidiskriminierungsbereich soll insbesondere die Stärkung der Handlungskompetenzen der Verbände in Bezug auf die "Unterstützung durch Verbände in gerichtlichen Verfahren" nach dem AGG, das Beschwerdeverfahren gemäß BGG und SGB IX sowie in Bezug auf die internationalen menschenrechtlichen Beschwerdeverfahren erfolgen.

Das Projekt beinhaltet dabei folgende Leistungen:

  • Erarbeiten von Schulungskonzepten
  • Regelmäßige Trainings- und Schulungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen
  • Beratungsangebote für Verbände
  • Vortragstätigkeiten und Teilnahme an Konferenzen
  • Erstellung und Herausgabe von zugänglichen Handreichungen
  • Aufbau eines Informationsportals

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.01.2009


Abschluss:

31.12.2011


Fördernummer:

GRR-58330-6/1

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Projektleitung:

  • Follmar-Otto, Petra, Dr.

Mitarbeitende:

  • Althoff, Nina, Dr. |
  • Choi, Sera

Institutionen:

Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.
Zimmerstr. 26/27
10969 Berlin
Dr. Petra Follmar-Otto
030 259359-27
follmar@institut-fuer-menschenrechte.de
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/leichte-sprache...

Kontakt:
Dr. Nina Althoff
030 259359-40
althoff@institut-fuer-menschenrechte.de

Sera Choi
030 259359-413
choi@institut-fuer-menschenrechte.de

Onlinehandbuch "Aktiv gegen Diskriminierung" mit einer Einführung in den menschenrechtsbasierten Diskriminierungsschutz und umfassenden Informationen zu den nationalen und internationalen Rechten und Beteiligungsmöglichkeiten von Verbänden in Gerichts- und Beschwerdeverfahren zum Diskriminierungsschutz mit konkreten Handlungsanleitungen sowie mit einem geschlossenen Mitgliederbereich für Verbände: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/

Abschlussdokumentation zum Projekt in Deutsch und in Englisch, mit einem Überblick über die Rolle von Verbänden bei der Mobilisierung von Antidiskriminierungsrechten, einer Vorstellung der Maßnahmen und Ergebnisse des Projekts und Empfehlungen zur Verwirklichung eines effektiven Diskriminierungsschutzes (Verbände aktiv gegen Diskriminierung: Das Projekt "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände"): https://www.aktiv-gegen-diskriminierung.de/willkommen/projektrueckblick/abschlussdokumentation/

Non-discrimination: Competencies for associations

The project aims to strengthen the fight against discrimination in Germany and to promote a culture of non-discrimination and human rights through civil society organisations. The project's main goal is to encourage civil society organisations to take legal actions against discrimination, e. g. by strategic litigation. Associations can play an important role in enforcing an effective legal protection in this field. The project also supports civil society organisations to implement managing diversity tools and to raise the awareness for human rights and non-discrimination. The project's approach is horizontal, which means that it includes the protection against racial discrimination as well as the protection against discrimination on the grounds of gender, sexual identity or orientation, age, religion or belief, and disability.

Referenznummer:

R/FO3727


Informationsstand: 25.09.2017