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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Die Frage der Logodizee

Philosophische Perspektiven auf geistige Behinderung

Autor/in:

Schidel, Regina

Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Quelle:

Teilhabe, 2026, 65(02), Seite 61-65, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 1867-3031 (Linking)

Jahr:

2026

Der Text ist von:
Schidel, Regina

Der Text steht in der Zeitschrift:
Teilhabe, 65(02), Seite 61-65

Den Text gibt es seit:
2026

Original-Abstract anzeigen (DOI: 10.70266/th2-26_05)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Aus philosophischer Perspektive ist die Frage nach „geistiger Behinderung“ eine Art Logodizee: Weil die Philosophie insgesamt ein vernunftzentriertes Menschenbild verfolgt, werden ihr als „geistig behindert“ klassifizierte Menschen zum Problem.

Der Beitrag setzt sich mit einer logozentrischen Trennungslogik auseinander, die diese Menschen marginalisiert und diskursiv instrumentalisiert. Dagegen wird vorgeschlagen, philosophische Kategorienbildungen selbst kritisch auf ihre soziale Funktionalität hin zu befragen und dadurch aufzubrechen.

Wo bekommen Sie den Text?

Teilhabe - die Fachzeitschrift der Lebenshilfe
[Von 1980-2008 hatte die Zeitschrift „Teilhabe“ folgenden Titel: „Geistige Behinderung - Fachzeitschrift der Bundesvereinigung Lebenshilfe“]
https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Teilhabe - die Fachzeitschrift der Lebenshilfe
[Von 1980-2008 hatte die Zeitschrift „Teilhabe“ folgenden Titel: „Geistige Behinderung - Fachzeitschrift der Bundesvereinigung Lebenshilfe“]
https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

The Question of Logodicy

Philosophical Perspectives on Intellectual Disability

From a philosophical perspective, the question of „intellectual disability“ is a kind of „logodicy“: because philosophy pursues a reason-centered view of human beings, people classified as „intellectually disabled“ pose a problem.

This article examines a logocentric logic of separation that marginalizes these people and discursively instrumentalizes them. Against this, it proposes to critically question philosophical categorizations themselves in terms of their social functionality, thereby breaking them down.

Referenznummer:

R/ZS0175/0233

Informationsstand: 08.06.2026