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Angaben zum Forschungsprojekt

Integration inklusive - Integration junger Menschen mit Behinderung, Teilhabe am Arbeitsleben

Das Ziel des Modellprojekts 'Integration inklusive - Integration junger Menschen mit Behinderung, Teilhabe am Arbeitsleben' ist es, die Beschäftigungsquote junger Menschen mit Behinderungen nach einer qualifizierten Berufsausbildung im Berufsbildungswerk (BBW) deutlich und nachhaltig zu verbessern.

Insgesamt soll versucht werden 360 jungen Menschen mit Behinderungen, die nach einer Berufsausbildung im BBW schon mindestens sechs Monate arbeitslos sind (bis zu diesem Zeitpunkt werden die Absolventen noch von den BBW begleitet und unterstützt), eine Arbeitsstelle zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden die sechs BBW Husum in Schleswig-Holstein, Hamburg, Neuwied in Rheinland-Pfalz, Rummelsberg in Bayern, Leipzig in Sachsen und Potsdam in Brandenburg eine Kooperation mit ihren jeweiligen regionalen Unternehmensverbänden (z. B. regionalen Bundesverbänden der mittelständischen Wirtschaft - BVMW) unter der Koordination der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) eingehen, um die Integration der jungen Menschen mit Behinderungen deutlich zu verbessern. Somit werden hier BBW einbezogen, die sowohl unterschiedliche Personengruppen junger Menschen mit Behinderungen (körper-, lern-, psychisch und sinnesbehinderte Auszubildende) qualifizieren als auch in unterschiedlichen regionalen Arbeitsmärkten agieren.

Ferner gilt es, in Zusammenarbeit mit diesen Unternehmensverbänden integrationsfördernde Handlungskonzepte zu entwerfen, die zukünftig bundesweite Anwendung finden: d. h. ein wesentliches Ziel des Modellprojektes ist es, anschließend allen 52 BBW die optimierte Integrationskonzeption zur Verfügung zu stellen und zur Anwendung zu bringen. Gleichermaßen gilt dies auch für die bundesweite Ausweitung von Unternehmenskooperationen bzw. für die Ausweitung eines strategischen Netzwerkes mit den Unternehmensverbänden der Wirtschaft zur Verbesserung der Vermittlungserfolge.



Beginn:

01.04.2009


Abschluss:

31.03.2011


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) über den Ausgleichsfonds finanziert.



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3754


Informationsstand: 29.11.2019