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Adressangaben

Deutsche Blindenstudienanstalt e.V.
Bildungs- und Hilfsmittelzentrum für Blinde und Sehbehinderte
BLISTA

Am Schlag 2-12


35037 Marburg


Hessen


Telefon:
06421 606-0

Telefax:
06421 606-259

E-Mail:

Homepage:

Informationen




Eigendarstellung / Auszug:



Von ersten Anfängen zu Beginn der 70er Jahre hat sich die Rehabilitationseinrichtung für Sehbehinderte zur größten ihrer Art in Europa entwickelt und bietet Hilfen für betroffene Menschen jeden Alters. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RES schaffen mit ihrer Arbeit die Voraussetzung, daß Blinde und Sehbehinderte so eigenständig und unabhängig wie möglich leben können.

Unterricht in Orientierung und Mobilität:

Selbständige Fortbewegung und Sicherheit im Straßenverkehr sind die Ziele des Unterrichts in Orientierung und Mobilität. Damit wird für Blinde und Sehbehinderte eine der Grundvoraussetzungen für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben geschaffen. Umfang und Dauer des Einzelunterrichts richten sich nach Sehvermögen, Alter sowie anderen persönlichen Voraussetzungen.

Unterricht in Lebenspraktischen Fähigkeiten:

Blinde und Sehbehinderte müssen viele Tätigkeiten des Alltags mühsam erlernen (z. B. Essenszubereitung, Haushaltsführung, Körperpflege usw.). Im Einzel- und Kleingruppenunterricht werden diese Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt.

Sehhilfenberatung und -anpassung:

Angesprochen sind Sehbehinderte, bei denen übliche Sehhilfen - wie Brillen und Kontaktlinsen - nicht mehr ausreichen. Die Mitarbeiterinnen beraten über spezielle optische Hilfsmittel und die optimale Nutzung des Sehvermögens. Grundlage der Beratung ist ein augenärztliches Gutachten. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Beratungsgebühren.

Hilfsmittel und Informationstechnologie:

Firmenunabhängige Beratungen über elektronische Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte. Schulungen in der Bedienung von PC's und der notwendigen Zusatzgeräte, wie z. B. Braillezeile, Großschriftprogramme und Sprachausgabe. Das Angebot reicht von Einführungskursen in Anwenderprogramme bis hin zur umfassenden Einweisung am Arbeitsplatz. Die Schulungen richten sich nach den persönlichen Bedingungen und werden nach Bedarf in Einzel- bzw. Gruppenunterricht angeboten. Jährlich wird eine umfassende Ausstellung über elektronische Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte durchgeführt.

Hilfsmittelberatung und -verkauf:

Blinde und Sehbehinderte können sich vor Ort über Hilfsmittel für den alltäglichen Bedarf informieren und werden fachkundig beraten. Die Angebotspalette reicht vom Langstock über Schreibhilfen, Spiele, Uhren bis hin zu Hörbüchern und Messgeräten

Blindentechnische Grundausbildung:

Die blindentechnische Grundausbildung ist ein Angebot für Personen, die aufgrund einer plötzlichen Erblindung oder gravierenden Verschlechterung des Sehvermögens aus ihrem gewohnten Lebenszusammenhang gerissen wurden und in ihrer Lebensführung deutlich eingeschränkt sind. Ziel des in der Regel 12-monatigen Kurses ist es, Berufstätige möglichst schnell wieder in das Berufsleben einzugliedern bzw. Schülern und Studenten die Fortsetzung ihrer Ausbildung zu ermöglichen. Das Erlernen der Blindenschrift, der Umgang mit elektronischen Hilfsmitteln, die eigenständige Orientierung mit Hilfe des weißen Langstocks sowie selbständige Haushaltsführung sind Bestandteile des Unterrichts. Daneben hilft die intensive psychologische Betreuung sowie der Austausch mit Menschen in vergleichbarer Lebenslage, mit der neuen Situation umzugehen und persönliche Perspektiven zu entwickeln.

Frühförderung:

Betreuung blinder, sehbehinderter und mehrfachbehinderter sehgeschädigter Kinder bis zum Schuleintritt in ihrer häuslichen Umgebung. Neben der Förderung der Kinder steht die Beratung und Unterstützung der Eltern im Vordergrund. Je früher eine Förderung einsetzt, um so besser sind die Chancen, die Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen. Die Kosten für die Frühförderung werden von den örtlichen Sozialhilfeträgern übernommen.

Ausbildung zum Informatikkaufmann/ frau:

Die Ausbildung zum Informatikkaufmann/ frau eröffnet blinden und sehbehinderten Jugendlichen einen Beruf mit Zukunft. Sie schließt in der Regel an die Mittlere Reife an, wobei nach den bisherigen Erfahrungen hohe Maßstäbe an die Vorqualifikation zu setzen sind. Sie endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Informatikkaufleute sind zum einen Spezialisten der betriebswirtschaftlichen Prozesse ihrer Branche, zum anderen Experten für informations- und kommunikationstechnische Systeme. Neben der Ausbildung in einer Übungsfirma absolvieren die Auszubildenden ein 3-monatiges Praktikum in einem externen Unternehmen. Der Berufsschulunterricht wird an der Carl-Strehl-Schule durchgeführt. Der Abschluß dieser Ausbildung bietet eine solide Basis für eine erfolgreiche Berufstätigkeit. Die Deutsche Blindenstudienanstalt führt diese berufliche Qualifizierung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt durch.

Fort- und Weiterbildung:

Aufgrund der langjährigen Erfahrung werden ein- und mehrtägige Fortbildungen unterschiedlichster Art angeboten. Dabei wird weitestgehend auf die Bedürfnisse der Interessenten eingegangen. Das Angebot richtet sich z. B. an Eltern, Lehrer, Erzieher, Frühförderer, Augenärzte, im Altenpflegedienst Beschäftigte. Die Veranstaltungen können sowohl in Marburg als auch vor Ort durchgeführt werden.

Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte:

In einer anderthalbjährigen Zusatzausbildung werden sehende Kursteilnehmer zu Rehabilitationslehrern mit den Schwerpunkten 'Orientierung und Mobilität' und 'Lebenspraktische Fähigkeiten' Voraussetzungen: Eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem pädagogischen, medizinischen oder sozialrehabilitativen Beruf.






Referenznummer:

R/AD36350


Weitere Informationen

Adressgruppen:
  • Ausbildung, Fort- und Weiterbildung/Institutionen /
  • Aus- und Weiterbildung /
  • Behinderung/Erkrankung M bis Z /
  • Berufliche Anpassung und Weiterbildung /
  • Berufliche Ausbildung /
  • berufsvorbereitende/-ausbildende Einrichtung /
  • Berufsvorbereitende/-ausbildende Einrichtungen/Angebote /
  • Hilfsmittelberatungsstelle /
  • Hilfsmittelberatungsstelle/Sehbehinderung/Blindheit /
  • Information/Beratung/Test /
  • Schule /
  • Schulen /
  • Sehbehinderung/Blindheit /
  • Technische Hilfsmittel

Schlagworte:
  • Alltagsbewältigung /
  • Ausbildung /
  • Ausbildungseinrichtung /
  • Ausbildungseinrichtung für blinde Menschen /
  • Ausbildungseinrichtung für sehbehinderte Menschen /
  • Ausbildungseinrichtung für sehbehinderte Menschen /
  • Berufliche Anpassung und Weiterbildung /
  • berufliche Integration /
  • berufliche Teilhabe /
  • Berufsausbildung /
  • Bildungsanbieter (sonstige) /
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Informationsstand: 23.08.2019