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Angaben zum Forschungsprojekt

Barrierefreie Erschließungssysteme von Wohngebäuden

Mit der neuen DIN 18025 'Barrierefreie Wohnungen' wurde die seit den siebziger Jahren geltende DIN 18025 'Wohnungen für Schwerbehinderte' den heutigen technischen Möglichkeiten angepaßt und auf einen wesentlich größeren Personenkreis ausgeweitet. Bei niedergeschossigen Wohngebäuden, die die Masse der Bauvorhaben bilden und bei denen Aufzüge nicht vorgeschrieben sind, stößt allerdings barrierefreie Erschließung auf Probleme und Widerstände. An Modellstudien wird untersucht und dargestellt, wie kritische Faktoren die barrierefreie Erschließung von Familienheimen und Geschoßwohnungen mit weniger als fünf Geschossen beeinflussen und inwieweit diese bei schwierigen Gebäudetypen eine barrierefreie Erschließung ermöglichen. Im einzelnen wird auf folgende Fragen eingegangen: Wie hoch sind die Herstellungskosten und Betriebskosten von Aufzügen, die ohne das Ziel der Barrierefreiheit nicht gebaut würden? Welcher Flächenbedarf und sonstiger Aufwand für die interne Gebäudeerschließung sind notwendig? Welchen Aufwand erfordert die Herstellung eines barrierefreien Zugangs in das Gebäude? Wie wird die Qualitätssicherung und Akzeptanz des Erschließungstyps bei Anwendung der DIN 18025 erreicht? Ist z. B. die Kleinteiligkeit der Gliederung einer Wohnanlage im Interesse von Überschaubarkeit, kurzen Wegen und geringen Lärmstörungen gegeben?



Beginn:

01.10.1992


Abschluss:

31.03.1994


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau



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Abstract

Obstacle free access for living premises

With the new DIN (German Institute for Normal Values) 18025 'Obstacle free housing' the DIN 18025 which has been valid since the seventies 'Housing for severely disabled ' was adapted to the present day technical possibilities and broadened to include a very much wider circle of people. In low-rise housing which makes up the bulk of buildings and in which lifts are not compulsory, obstacle free access comes up against problems and protests. Pilot studies investigated and presented how critical factors influence the obstacle free access of family homes and multi-storey housing with less than five stories and how these allow obstacle free access in difficult types of buildings. The following questions are dealt with separately: how high are the production and running costs of lifts, which would not be built without the aim of freedom from obstacles? What surface needs and other costs are necessary for the internal access of buildings? What costs are involved in setting up an obstacle free entrance in the building? How will the quality assurance and acceptance of the type of opening be achieved with the application of DIN 18025? Are e.g.the fragmentation of the design of a building in the interests of visibility, short ways and little noise disturbance?


Referenznummer:

R/FO1546


Informationsstand: 19.09.2006