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Bibliographische Angaben zur Publikation

Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Praxis und Klinik

Integrierte Versorgung in der Berufsdermatologie



Autor/in:

Skudlik, Christoph; Jünger, M.; Palsherm, Kerstin [u. a.]


Herausgeber/in:

Altmeyer, Peter; Arenberger, Peter; Burg, Günter [u. a.]


Quelle:

Der Hautarzt, 2009, Volume 60 (Nummer 9), Seite 722-726, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0017-8470 (Print); 1432-1173 (Online)


Jahr:

2009



Abstract:


Die besondere Bedeutung von Präventionsangeboten in der Berufsdermatologie konnte in den letzten Jahren speziell für Maßnahmen auf der Ebene der primären und sekundären Prävention als Bestandteil eines komplexen hierarchischen Präventionskonzeptes belegt werden.

Für die Fälle von Berufsdermatosen, in denen diese ambulanten Präventionsmaßnahmen nicht erfolgreich sind, wurden interdisziplinäre stationäre Rehabilitationsmaßnahmen entwickelt [Tertiäre Individual-Prävention (TIP)].

TIP umfasst eine dreiwöchige stationäre Behandlung einschließlich intensivierter gesundheitspädagogischer und gesundheitspsychologischer Interventionen mit anschließender dreiwöchiger Arbeitsunfähigkeit zur Stabilisierung des Hautbefundes unter Weiterbehandlung durch den Dermatologen am Heimatort.

Im Jahr 2005 wurde in Deutschland eine prospektive Kohorten-Multicenterstudie [Medizinisch-Berufliches Rehabilitationsverfahren Haut - Optimierung und Qualitätssicherung des Heilverfahrens ROQ)] initiiert, mit der TIP weiter standardisiert und im Hinblick auf die Nachhaltigkeit detailliert wissenschaftlich evaluiert werden wird.

Das integrierte Konzept einer ambulant/stationären Versorgung zeichnet sich bereits jetzt durch eine hohe Effektivität für Patienten mit Berufsdermatosen aus allen Risikoberufen aus.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Cooperation among clinics and practices

Integrated medical care in occupational dermatology

Abstract:


Preventive measures in occupational dermatology have proven to be very effective in recent years, especially measures of primary and secondary prevention as components of a complex hierarchical prevention concept. For those cases of occupational dermatoses in which these outpatient prevention measures are not successful, interdisciplinary inpatient rehabilitation measures have been developed ('tertiary individual prevention” [TIP]).

TIP comprises 3 weeks inpatient treatment including intensive disease-oriented teaching and psychological counseling, followed by outpatient treatment by the local dermatologist. In 2005, a German prospective cohort multicenter study ('Medizinisch-Berufliches Rehabilitationsverfahren Haut - Optimierung und Qualitätssicherung des Heilverfahrens” [ROQ]) started which will further standardize TIP and evaluate long-term success and scientific sustainability in depth.

This integrated concept of an inpatient/outpatient disease management reveals remarkable pertinent options for patients with severe occupational dermatoses in all high-risk professions.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Hautarzt
Homepage: https://link.springer.com/journal/105

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Referenznummer:

R/ZA0414


Informationsstand: 10.12.2009

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