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Bibliographische Angaben zur Publikation

Restriktives Recht, restriktive Praxis: Das Elend mit den Berufskrankheiten

Kritik an der bestehenden Situation und Ansätze für einen Wandel



Autor/in:

Hien, Wolfgang


Herausgeber/in:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)


Quelle:

Soziale Sicherheit, 2012, 61. Jahrgang (Heft 11), Seite 382-391, Frankfurt am Main: AiB, ISSN: 0490-1630


Jahr:

2012



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Abstract:


In den letzten Jahren wurden zwar mehr als 70.000 Erkrankungen als Berufskrankheiten angezeigt, aber nur gut ein Fünftel davon wurden als Berufskrankheiten anerkannt. Außerdem gibt es eine hohe Dunkelziffer von Erkrankungen, die zwar berufsbedingt sind, aber von den Betroffenen nicht als Berufskrankheiten eingestuft und gemeldet werden. Vor allem das restriktive Berufskrankheiten-Recht und die oft restriktive Praxis der Berufsgenossenschaften sind ausschlaggebend dafür, dass die Zahl der Berufskrankheiten gedrückt wird und damit keine Chance auf eine Entschädigung in Form einer Rente besteht.

Das wird im Folgenden an Beispielen gezeigt: etwa an der Asbest-Tragödie, der Problematik der 'Schweißerlunge', Hautekzemen durch Epoxidharze sowie arbeits- und berufsbedingten Krebserkrankungen und psychischen Erkrankungen. Das Problem: Die Betroffenen sind nach dem deutschen Sozialrecht beweispflichtig. Ihre Arbeitsvorgeschichte, die von den Berufsgenossenschaften 'von Amts wegen' erhoben werden soll, bleibt oftmals lückenhaft.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Soziale Sicherheit - Zeitschrift für Arbeit und Soziales
Homepage: https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/soziale-sicherheit/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0172/0004


Informationsstand: 18.01.2013

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