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Angaben zum Forschungsprojekt

'Stopp den Schmerz' - Eine multizentrische, randomisiert-kontrollierte Evaluation einer kognitiv-behavioralen Intervention für Kinder mit funktionellen Bauchschmerzen (Stop-FAP)

Inhalte:

Das Schmerzbewältigungsprogramm 'Stopp den Schmerz mit Happy Pingu' wurde am Lehrstuhl Beratungspsychologie der Universität Potsdam entwickelt und stellt ein kognitiv-behaviorales Training dar. Die Wirksamkeit des Programms wurde bereits in einer randomisiert-kontrollierten Studie geprüft. Dabei wurde eine Interventionsgruppe gegen eine Warte-Kontrollgruppe hinsichtlich Schmerzerleben und gesundheitsbezogener Lebensqualität verglichen. Die vorliegende Studie soll den bisherigen Forschungsstand ergänzen, zum einen durch den Einschluss einer aktiven Kontrollgruppe, um Zeit- und Zuwendungsfaktoren zu kontrollieren. Zum anderen ermöglicht die 12- Monats-follow-up Spanne, langfristige Therapieerfolge zu prüfen. Des weiteren ermöglicht die multizentrische Durchführung des Programms die Generalisierbarkeit der Behandlungseffekte. Der Einschluss einer Vielzahl kindbezogener sowie elternbezogener psychosozialer Variablen ermöglicht eine detaillierte Analyse der Therapieeffekte.

Studiendesign:

multizentrische, randomisiert-kontrollierte klinische Studie mit 4 Messzeitpunkten (prä, post, 3- und 12-Monats-Follow-up).

Einschlusskriterien:

- männliche und weibliche Patienten im Alter von 7 bis 12 Jahren
- funktionelle Bauchschmerzen seit mind. 2 Monaten, mind. 1 mal pro Woche (Rome-III Kriterien)
- schriftliche Einwilligung der sorgeberechtigten Personen nach erfolgter Aufklärung

Methode:

Die primäre Zielgröße der Untersuchung bildet der Schmerzindex, welcher additiv aus Intensität und Häufigkeit der Schmerzen gebildet wird. Statistisch wird der Verlauf des Schmerzindex von prä-Interventionen(T1) zu post-Interventionen (T2), 3-Monats (T3) und 12-Monats (T4) follow up untersucht und zwischen der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe verglichen.

Hypothesen:

Die primäre Hypothese postuliert, dass sich die Kinder in der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe im Schmerzindex derart unterscheiden, dass die Interventionsgruppe ab Interventionsende einen stärkeren Abfall in den Werten des Schmerzindex im Vergleich zur KG zeigt.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.10.2013


Abschluss:

30.09.2017


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)



Weitere Informationen


Abstract

'Stop the Pain'- A mulitcenter, randomized-controlled study of a cognitive-behavioral intervention for children with functional abdominal pain

Functional abdominal pain (FAP) is not only a highly prevalent disease but also poses a considerable burden on the children and their families. Untreated, FAP is highly persistent also leading to increased risk of psychiatric disorders. First results show that psychosocial factors play a significant role in symptom maintenance. Intervention studies underscore the efficacy of cognitive-behavioral treatment approaches but are limited in terms of sample size, long-term follow-up data, controls and inclusion of psychosocial outcome data. This study intends to contribute to fill the above-mentioned research gaps. Previolsy we could already show that a cognitive-behavioral training program is effective compared to a waiting list control group. By now applying an active control group, time and attention processes can be controlled for and long-term follow-up data over the course of one year can be explored. 107 children aged 7-12 years who fulfill the Rome-III criteria for FAP are allocated to an established cognitive-behavioral training program for children with FAP or to an active ontrol group (focusing on information-delivery). Primary outcomes is the course of pain intensity and frequency. Our primary hypothesis is that for participants in the intervention group the frequency and intensity of abdominal pain will be reduced more succsessfully and more sustainably than for children in the control group. Sencondary hypotheses are that the intervention group will experience a higher increase in quality of life and psychosocial well-being compared to an active control-group.


Referenznummer:

R/FO125547


Informationsstand: 02.12.2019