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Angaben zum Forschungsprojekt

All inklusiv - Rechtskreisübergreifende Beratung von Arbeitgebern und schwerbehinderten Menschen in einer zentralen Anlaufstelle

Das Projekt 'All inklusiv' hat zum Ziel, die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen in Stadt und Kreis Offenbach nachhaltig zu verbessern.
Um dieses Ziel zu erreichen, baut 'All inklusiv' auf bereits bestehende Beratungsangebote und Strukturen in der Region auf. Die Optimierung der vielfältigen Verfahren, Prozesse und Schnittstellen, die im Kontext einer Beschäftigungsaufnahme entstehen (können), sowie die signifikante Erhöhung der Bereitschaft von Arbeitgebern zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen werden fokussiert.

In der Vorbereitungsphase werden hierzu in Form einer Bestandsaufnahme bei allen relevanten systembeteiligten Institutionen (Jobcenter, Agentur für Arbeit, Integrationsamt, Integrationsfachdienst, u. a.) bereits bestehende Angebote vollumfänglich zusammengetragen (IST - Analyse) sowie vorhandene integrationshemmende Problemfelder analysiert, die eine Einstellung von schwerbehinderten Menschen behindern. In der Erprobungsphase soll daher eine barrierefreie, für Frauen und Männer gleichermaßen zugängliche Zentrale Anlaufstelle für schwerbehinderte Menschen, Arbeitgeber sowie die beteiligten Institutionen eingerichtet werden.

Die Zentrale Anlaufstelle soll insbesondere folgende Aufgaben beinhalten:

- Beratung, Förderung und Integration von schwerbehinderten Menschen unter Berücksichtigung aller bestehenden sowie neu entwickelter Förderinstrumente

- Information und Beratung von Arbeitgebern zur Thematik 'Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen' sowie Stellenakquise

- bewerberorientierte Stellenakquise

- umfassende Unterstützung und Koordination aller Antragsverfahren für Arbeitgeber und schwerbehinderte Menschen vor und nach einer Einstellung ('All inklusiv')

- Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit

In der Nachbereitungsphase wird das Projekt zusammenfassend bewertet und festgelegt, in welcher Form die gewonnenen Erkenntnisse, Arbeitsergebnisse sowie die rechtskreisübergreifenden Ansätze verstetigt werden können.



Beginn:

01.08.2015


Abschluss:

31.07.2018


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) - gefördert aus Mitteln des Ausgleichsfonds
Programm der Bundesregierung zur "intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen"
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - DLR Projektträger des BMAS



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125660


Informationsstand: 29.11.2019