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Angaben zum Forschungsprojekt

Trainingsmodule zur Förderung sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten Hörgeschädigter - Individuelle Angebote zur Kommunikation am Arbeitsplatz (INDIAKA)

Das Projekt INDIAKA wendet sich an interessierte berufstätige Hörgeschädigte. Um individuelle Unterstützung bei der Bewältigung der vielfältigen Anforderungen an Kommunikation und Interaktion im Arbeitsleben zu geben, bietet die Universität Düsseldorf im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung ein individuelles Trainingsprogramm zur sprachlich-kommunikativen Weiterbildung an.
Pädagogen und Wissenschaftler des Instituts für medizinische Akustik haben zehn verschiedene Trainingsmodule entwickelt, in denen spezielle Kenntnisse erworben und kommunikative Fertigkeiten verbessert werden können. Im Einzelnen sind dies folgende Angebote:
- Schriftsprache
- Kommunikationsverhalten
- Wortbedeutung
- Hörtraining
- Artikulation
- technische Hilfen
- Absehen
- Körpersprache und Gebärden
- Entspannung mit Yoga
- Informationsangebote zu berufs- und alltagsrelevanten Themen.
Aus diesen Trainingsangeboten wird nach den jeweiligen Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmer und den konkreten Anforderungen des Arbeitsplatzes ein individuelles Trainingsprogramm zusammengestellt. Ein solches Einzeltraining bietet für Hörgeschädigte die Möglichkeit, sich berufsbegleitend gezielt fortzubilden und ermöglicht der Forschungsgruppe detaillierte Einblicke, welche kommunikativen Kompetenzen Hörgeschädigter einer besonderen Unterstützung bedürfen.

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.



Beginn:

01.01.1996


Abschluss:

31.12.1998


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)
jetzt: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Abstract

Training module for developing the language communication abilities of the hearing impaired

The three-year pilot project 'INDIAKA' of the Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung' wants to improve the communicative situation at the workplace for deaf and hearing impaired empoyees by offering an individual training program. This training takes into consideration both the requirements of the special job and the individual abilities and interests of the participants; it is possible to choose out of the following ten mocules:
- communication strategies
- semantic training
- lip-reading
- nonverbal communication and signs
- technical aids
- information units
- writing
- articulation training
- listening training
- relaxation with yoga.
To enlarge the competences for a successful integration and to strengthen the self-confidence in work-situations several modules can be combined in a personal training-course.
The researchers form the University of Düsseldorf are developing, carrying out and evaluating these training-modules to get distinctive views of the communicative problems and approaches for their resolution.


Referenznummer:

R/FO1285


Informationsstand: 10.03.1998