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Angaben zum Forschungsprojekt

Ausbildung ist die beste Integration

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.

Das Engagement von Siemens für Jugendliche mit Behinderungen beruht auf dem Unternehmensprogramm Fit4 2010 und hierbei auf dem Schwerpunkt 'Corporate Responsibility'. Hier bietet das Unternehmen Zukunftssicherheit und Arbeitsplätze und arbeitet nachhaltig zum Wohl von Gesellschaft und Umwelt. Corporate Responsibility bedeutet für Siemens, herausragende innovative Leistungen für die Gesellschaft unter Beachtung ethischer, wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Belange zu erbringen.

Die diversen Siemens-Aktivitäten für 'Ausbildung ist die beste Integration' stellen einen gewichtigen Teil der unternehmerischen Verantwortung dar. Das Unternehmen gibt hierdurch behinderten Jugendlichen die Möglichkeit in seinen Ausbildungszentren praxisnah zu lernen.

Für junge Menschen bedeutet es überaus viel, die Chance zu bekommen, einen Beruf zu erlernen. Denn eine Ausbildung/ein Beruf bringen Unabhängigkeit; sie bedeuten, sich in den Betrieb und die Gesellschaft einbringen zu können, eigene Ziele und vielleicht auch Träume verwirklichen zu können. Eine Ausbildung zu absolvieren heißt nicht nur, fachliche Fähigkeiten zu erlernen, sondern auch die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln und sein eigenes Leben zu gestalten. Die berufliche Ausbildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und selbstständigen Leben.

Um so wichtiger ist es für Jugendliche mit Behinderung, diese Perspektiven zu erhalten. Denn für sie ist es häufig auch in anderen Lebensbereichen schwieriger, Anschluss in unserer Gesellschaft zu finden. Gerade behinderte Auszubildende sind oft besonders motiviert und durchaus bereit und fähig, hervorragende Leistungen zu erbringen.

Auf Initiative der Gesamtschwerbehindertenvertretung wurden auch für das Geschäftsjahr 2007/2008 mehrere Aktivitäten beschlossen:

1. Jedes Jahr, also auch 2007/2008, werden pro Siemens-Bereich 1 bis 2 behinderte Menschen ausgebildet. Aufgrund eines Beschlusses der Siemens-Personalleiter in Deutschland sind seit 2006 insgesamt 25 behinderte Azubis im Unternehmen neu eingestellt worden. Diesen werden mit einer Ausbildung neue Lebensperspektiven eröffnet.

2. Die Kooperation mit dem Berufsausbildungswerk Mittelfranken in Nürnberg wird fortgesetzt. Mit einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) werden 12 lernbehinderte Jugendliche je drei Tage (2 Tage im Berufsausbildungswerk Mittelfranken) in der Woche für die Dauer eines Jahres ausbildungsfähig gemacht und sie werden zusätzlich für eine Ausbildung motiviert. Diese Maßnahme wird durch Synapse Weimar KG wissenschaftlich begleitet.

3. Auch die Kooperation mit Berufsbildungswerken im Raum München wird weitergeführt. Der Schwerpunkt der besuchten Kurse von Auszubildenden der Berufsbildungswerke im Ausbildungszentrum von Siemens wird 2008 in der Mechanik liegen: Je acht Teilnehmer/-innen werden auf Wunsch der Berufsbildungswerke Kurse in 'Grundlagen Konventionelles Drehen', 'Pneumatik' (zwei Veranstaltungen) und 'thermisches Fugen' besuchen. Damit wird die Anzahl der Seminarteilnehmer/-innen von 21 (2007) auf 32 (2008) erhöht.

4. Die Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk Rummelsberg wird intensiviert. In dieser Kooperation stehen seit 2006 gegenseitige Besuche (jeweils für zwei Wochen) in den Ausbildungszentren im Mittelpunkt. Auszubildende aus dem BBW erhalten 2007/2008 Einblicke in die Themenbereiche Betriebswirtschaft, PC-Vernetzung und Antriebstechnik. Siemens-Auszubildende haben im Gegenzug die Chance, das BBW kennen zu lernen. Der Austausch vom Herbst 2007 wird im Frühjahr 2008 fortgesetzt.


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Dieses Projekt wird durch die job-Initiative mit Mitteln des Ausgleichsfonds finanziell unterstützt.



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3657


Informationsstand: 20.12.2019