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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zwei sind besser als eins - Experten raten: Beidohrige Hörgeräte-Versorgung für optimales Sprachverstehen

Anspruch auf zwei Hör-Systeme gerichtlich bestätigt



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutscher Schwerhörigenbund e.V. (DSB)


Quelle:

DSBreport, 2002, Heft 2, Solingen: Kornel Mierau, ISSN: 0172-7753


Jahr:

2002



Abstract:


Über 525.000 Hörgeräte wurden 2000 in Deutschland angepasst. Experten geben jedoch zu bedenken: Von den 2,5 Millionen Hörgeräteträgern weisen 80 Prozent einen doppelseitigen Hörverlust auf, doch lediglich 35 Prozent tragen Hörsysteme auf beiden Seiten. Der Grund: Viele glauben, dass das Tragen eines Hörsystems für besseres Hören und Verstehen ausreicht. Dies bleibt jedoch meist nicht ohne Folgen.

Bei Hörgeminderten, die jahrzehntelang nur mit einem HörSystem versorgt werden, leidet das binaurale Hören: Um erlernte Funktionen zu aktivieren beziehungsweise zu erhalten, müssen die Hörbahnen auch beständig genutzt werden. Ist dies nicht der Fall, kann Erlerntes sogar wieder verloren gehen, so dass nach Jahren eine Versorgung unter Umständen nicht mehr akzeptiert wird.

Die Notwendigkeit einer beidohrigen (binauralen) Versorgung hängt natürlich von der Art der Hörminderung ab und ist bei einem ungleichen Hörverlust nicht pauschal zu beantworten. Durch das Tragen von zwei Hörgeräten wird zum einen die räumliche Orientierung erleichtert, zum anderen kann Sprache besser erkannt und deutlicher übertragen werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


DSBreport
Das Erscheinen der Zeitschrift wurde 2010 eingestellt.
Homepage: https://www.schwerhoerigen-netz.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0129/0042


Informationsstand: 22.03.2002

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