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Gemeinsame Servicestellen und Ansprechstellen der Rehaträger

Bundesweit waren gemäß SGB IX Gemeinsame Servicestellen eingerichtet worden, die trägerübergreifend in Fragen der Rehabilitation und Teilhabe beraten sollten und zu klären hatten, welcher Rehabilitationsträger für die Leistungen zuständig ist.

Wegfall der Gemeinsamen Servicestellen / Einrichtung neuer Ansprechstellen bei den Rehaträgern

Zum 31.12.2017 entfallen nach dem Bundesteilhabegesetz die Gemeinsamen Servicestellen. Bestehende Gemeinsame Servicestellen können aber noch bis zum 31.12.2018 weitergeführt werden.

Zukünftig wird jeder Rehabilitationsträger einzeln zu einer umfassenden Beratung verpflichtet. Hierzu soll bei jedem Rehaträger eine Ansprechstelle eingerichtet werden (§ 12 SGB IX). Die Aufgabe umfasst Informationsangebote für Leistungsberechtigte, Arbeitgeber/innen sowie für andere Rehaträger.

Die Ansprechstellen sollen über Inhalte, Ziele und Verfahren zu Leistungen zur Teilhabe beraten und über das Persönliche Budget und andere Beratungsangebote informieren.

Zusätzlich wird durch das BTHG eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung eingeführt, das die Beratung der Rehaträger ergänzt. Dabei soll das Peer-to-Peer Counseling (Betroffene beraten Betroffene) besonders berücksichtigt werden.

Der Bund fördert diese Beratungsform zunächst befristet für fünf Jahre ab 2018.

 

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