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Angaben zum Forschungsprojekt

RitA - Resilienzförderung im transnationalen Austausch

Die Teilnehmer/innen des RitA - Projektes werden arbeitslose Menschen mit Behinderung sein mit dem Schwerpunkt psychischer Beeinträchtigung. Im ersten Schritt soll auf der Grundlage einer Resilienzanalyse eine schrittweise psychische Stärkung und Stabilisierung angestrebt werden. Hierbei wird die Verbesserung der Mobilität eine Rolle spielen, die gleichzeitig mit einem Angstbewältigungstraining oder einer Überwindung von Antriebsschwäche oder auch Bequemlichkeit einhergehen wird. Durch Gruppen- und Einzelcoaching sollen das Selbstwertempfinden und der Selbstausdruck des Einzelnen und gleichzeitig eine positive, haltbietende Gruppenerfahrung unterstützt werden. Der zweite Schritt soll sowohl eine Heranführung an die arbeitsintegrativen Angebote beim Kooperationspartner als auch eine interkulturelle Schulung darstellen, um die Teilnehmer/innen auf den Auslandsaufenthalt vorzubereiten. Als Gastland wurde Estland ausgewählt, welches die Teilnehmer/innen aufgrund der kulturellen Unterschiede und der damit verbunden 'Fremde' vor zahlreiche Herausforderungen stellen wird, die sie während des Auslandsaufenthaltes mit ihren Coaches thematisieren können. Die Teilnehmer erhalten beim transnationalen Partner Estonian Education Centre in verschiedenen Arbeitsbereichen die Möglichkeit, ihre bisher gewonnen Kompetenzen weiter auszubauen und gegebenenfalls in Abhängigkeit ihrer Belastungsfähigkeit die Möglichkeit in Praktika ihre Fähigkeiten weiter auszubauen. Mittelfristiges Ziel des Austausches von Experten und Expertinnen ist der Aufbau eines trilateralen Netzwerkes 'Integration von psychisch kranken Menschen in den Arbeitsmarkt'. Es sind verschiedene Expertengruppen in diesen Austausch einzubeziehen, der Treffen in Deutschland und Estland beinhaltet. Mit den Jobcentern ist ein Austausch auf Ebene der Geschäftsleitung sowie der Mitarbeitenden geplant. Themen sind: Arbeitsmarktstrukturen sowie Aktivitäten und Leistungen zur Eingliederung von psychisch beeinträchtigten Personen. Dieser Austausch soll einen Transfer von 'guten Beispielen' anregen. Auf der Ebene der Projektleitungen und Mitarbeitenden ist ein Erfahrungsaustausch geplant, um sich konkret über die Instrumente und Ansätze der durchführenden Maßnahmen auszutauschen und ggf. einen Transfer herzustellen. Dies beinhaltet auch ein Kennenlernen der jeweiligen Rahmenbedingungen, die eine Umsetzung erst ermöglichen. Auf der Ebene der weiteren Akteure, unter anderem Integrationsfachkräfte, Psychologen, Reha-Kliniken, universitäre Einrichtungen, ist ein Erfahrungsaustausch vorgesehen, um die Bedingungen und die jeweiligen Ansätze zur Vernetzung dieser Institutionen kennenzulernen.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Homepage IdA - Integration durch Austausch, http://www.ida.de



Beginn:

15.04.2011


Abschluss:

30.06.2014


Art:

Gefördertes Projekt / Transnationales Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Europäischer Sozialfonds



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125400


Informationsstand: 18.01.2016