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Angaben zum Forschungsprojekt

Weiterentwicklung der Aufklärungsmaßnahme und des Informationssystems REHADAT

Zusammenfassung des Projekts:

Im Rahmen des Projekts soll das Informationssystem REHADAT als zentrale, überregionale und trägerübergreifende Aufklärungs- und Informationsmaßnahme zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung weiterentwickelt werden. Die Inklusion schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt soll unterstützt werden, indem mit modernen Kommunikationsmitteln Informationen, die dafür notwendig sind, gesammelt, für die Praxis aufbereitet und verbreitet werden. Das Wissen über Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten beruflicher Teilhabe soll für schwerbehinderte Menschen und alle am Inklusionsprozess Beteiligten frei zugänglich und entsprechend der Informationsbedürfnisse erreichbar sein.

Alle Aspekte beruflicher Inklusion werden berücksichtigt. Durch Aufklärung mit Informationen sollen Beschäftigungshemmnisse in Unternehmen auf Grund fehlender Informationen und mangelnder Kenntnisse abgebaut werden. Die selbstbestimmte Teilhabe der Menschen mit Schwerbehinderungen am Berufsleben soll verbessert und am Inklusionsprozess beteiligte Fachkräfte sollen in ihrem zielgerichteten, effizienten Handeln unterstützt werden.

Dazu werden unter www.rehadat.de auf einer digitalen Informationsplattform umfassende, verlässliche und aktuelle Informationen und Materialien barrierefrei bereitgestellt. Innovative Kommunikations- und Informationstechnologien sollen zur Weiterentwicklung des Informationssystems eingesetzt werden. Die Datenbanken und Portale sollen für mobile Anwendungen weiterentwickelt werden. Digitale Suchassistenten sollen die Nutzer bei der Orientierung im Informationsangebot unterstützen.

Zentrales Element des Informationssystems sind themenspezifische Datenbanken mit hochwertigen Datensätzen, deren Struktur anerkannten Standards und Klassifikationen entspricht. Mit Hilfe redaktioneller Texte und nutzerorientierten Suchfunktionen soll eine themenspezifische und zielgruppenorientierte Erschließung der Informationen in Portalen erfolgen. Informationsangebote der Rehabilitationsträger, Integrationsämter und anderer Anbieter im Themenfeld berufliche Teilhabe werden in entsprechenden Kontexten eingebunden. Alle im Projekt entwickelten Informationsangebote sollen eine serviceorientierte Struktur haben, so dass sie über Webservice und andere Technologien auch für Dritte nutzbar sind.

Um unterschiedliche Akteure besser zu erreichen, sollen aufbauend auf den digitalen Informationen Formate der Wissensvermittlung und Aufklärung erarbeitet und verbreitet werden. Dazu gehören Veröffentlichungen, Seminare, Apps und Social Media-Kanäle.

Im Projektverlauf werden zur Gewährleistung der Praxisnähe Menschen mit Behinderungen und weitere Zielgruppen kontinuierlich bei der Ermittlung von Informationsbedürfnissen und der Erschließung von Informationen eingebunden. Dazu sind Umfragen, Workshops, Netzwerkaktivitäten und Usability-Tests geplant. Die Herstellung von Barrierefreiheit in allen REHADAT-Angeboten ist wesentlicher Bestandteil des Projekts.

Aufgabenschwerpunkte des Projekts in der Übersicht:

- Weiterentwicklung der Datenbestände und Sicherung der Datenqualität
- Weiterentwicklung und Relaunch der bestehenden Portale
- Entwicklung dialog- und grafikbasierter Suchassistenten
- Relaunch der zentralen Einstiegsseite www.rehadat.de
- Aufbau eines Informationsportals zur Ausgleichsabgabe
- Weiterentwicklung des Themengebietes Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen
- Erarbeitung von themen- und zielgruppenspezifischen Veröffentlichungen
- Erarbeitung weiterer Formate zur Aufklärung und Vermittlung der REHADAT-Angebote
- Anwendung neuer Technologien im Informationssystem
- Kontinuierliche Einbindung schwerbehinderter Menschen bei der Weiterentwicklung von REHADAT



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.07.2017


Abschluss:

30.06.2021


Art:

Gefördertes Projekt / Umsetzungsprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125848


Informationsstand: 13.06.2019