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Angaben zum Forschungsprojekt

HAUSQUIN (Hauswirtschaftliche Qualifizierung und berufliche Integration) Konzept für ein Projekt zur nachhaltigen beruflichen Integration schwerbehinderter Menschen

Zielgruppe:

Es handelt sich derzeit um 15 erwachsene, Sozialhilfe beziehende Teilnehmer/-innen (TN) mit geistiger (nachrangig mit psychischer) Behinderung, die Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind und während der gesamten Projektlaufzeit vom Status her bleiben. Während der Projektlaufzeit sind die Beschäftigten weiterhin in der Arbeitsentgeltklasse, die sie im Vorfeld der Maßnahme erreicht hatten und erzielen ggf. ein entsprechendes Einkommen durch die WfbM.

Methoden des Projekts:
Die Qualifizierungsmaßnahme nah am Arbeitsmarkt bringt ein System mit, die TN zu beurteilen, ob sie und inwiefern sie für den ersten Arbeitsmarkt geeignet sind. Dies liegt an einer sehr individuellen und gleichzeitig stark strukturierten Unterrichtsgestaltung mittels Qualifizierungsbausteinen. Anhand dieser Module können die TN sehr gut in unterschiedlichen Situationen beobachten werden. Die TN haben am Ende des zweiten Quartals erfolgreich den ersten Qualifizierungsbaustein 'Reinigung von Arbeitsbereichen und Materialien' bei der ZWD erlernt, in verschiedenen am Projekt beteiligten Werkstätten trainiert, vertieft und durch Prüfung abgeschlossen. Weitere Qualifizierungsbausteine werden im zweiten Halbjahr nach Neigung absolviert. Alle TN trainieren bereits ihr erlerntes Wissen in Partnerwerkstätten bzw. in Partnerzweigbetrieben. Praktika werden spätestens ab 19. November im letzten Projektquartal am ersten Arbeitsmarkt absolviert.

Trägerin:
Die Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH hat seit 1989 mit der Durchführung von arbeitsmarktgerechten Integrationsangeboten umfassende Kenntnisse über den regionalen Arbeitsmarkt erworben und verfügt über intensive Kontakte zu regionalen Betrieben aus unterschiedlichen Branchen. Sie verfügt über den gemeinnützigen Zweckbetrieb CASA BLANKA zur Erbringung haushaltsnaher Dienstleistungen. CASA BLANKA kooperiert mit den regionalen/ örtlichen Unternehmen. Darüber werden die Kontakte zum regionalen Arbeitsmarkt kontinuierlich weiterentwickelt und für die arbeitsmarktliche Integration der Teilnehmerinnen erschlossen. Von daher besteht in quantitativer und qualitativer Hinsicht eine gute Übersicht zu den verschiedenen branchenspezifischen Entwicklungen und den personellen Anforderungen.

Kooperationsverbund
Die Werkstatt für angepasste Arbeit Düsseldorf, die Gemeinnützige Werkstätten Neuss und die Werkstätten des Kreises Mettmann GmbH sind durch sogenannte 'Letter of Intents' dem Projekt angeschlossen. Die Kooperation beinhaltet, TN in das Projekt zu entsenden und die TN kooperativ an wechselseitig zur Verfügung gestellten Arbeitsplätzen anzuleiten. Teilweise werden Tagessätze der TN bzw. Beschäftigten der Werkstätten als Kofinanzierung eingesetzt. Die kooperative Förderung der Teilhabe über die Grenzen der beteiligten Werkstätten hinweg ist der quantitativ und qualitativ gangbare Weg, den dieses Projekt ausgehend von der jetzigen Situation der Beschäftigten beschreitet. Ein solches Regelangebot existiert derzeit noch nicht. Die Sozialämter der beteiligten Kreise und Städte beteiligen sich, indem sie die TN-Unterhaltsleistungen gemäß SGB XII als Kofinanzierung einsetzen.



Beginn:

19.01.2009


Abschluss:

19.02.2010


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3765


Informationsstand: 07.10.2013