Inhalt

in Praxisbeispielen blättern

  • Beispiel

Angaben zum Praxisbeispiel

Umschulung eines psychisch erkrankten Lehrers zum Sozialversicherungs-Fachangestellten

Behinderung und Funktionseinschränkung:

Bei dem Mann trat zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit eine psychische Erkrankung auf. Bedingt durch die eingeschränkte psychische Belastbarkeit (Stress, Leistungsdruck usw.) konnte er seine Aufgaben als Lehrer nicht mehr bewältigen.

Ausbildung und Umschulung:

Der Mann absolvierte ein Lehramtsstudium an einer Universität. Nach dem Referendariat arbeitete er als Lehrer an einer Hauptschule, bis er seine vorzeitige Entlassung aus dem Beamtenverhältnis beantragte.
Der Reha-Berater der örtlichen Arbeitsagentur bewertet seinen Entschluss zur Umschulung positiv. Nach ärztlichen und psychologischen Untersuchungen konnte er die gewünschte Ausbildung zum Sozialversicherungs-Fachangestellten ohne besondere Wartezeit im Berufsförderungswerk (BfW) beginnen.
Der Umschüler begann die Ausbildung ohne Rehabilitationsvorbereitungslehrgang und hatte daher einige Einstiegsschwierigkeiten. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte er seine Ausbildung erfolgreich beenden.
In REHADAT finden Sie auch Einrichtungen, die psychisch kranke Menschen ausbilden.
Nach eigenen Angaben kam der Umschüler mit den anderen Lehrgangsteilnehmern gut zurecht; auch mit dem Ausbildungspersonal hatte er keine Schwierigkeiten.
Während der Ausbildung nahm der Umschüler die ausbildungsbegleitenden Fachdienste (psychologischer und sozialer Dienst) des Berufsförderungswerkes regelmäßig in Anspruch.

Übergang Ausbildung - Beruf:

Der Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt erfolgte mit Hilfe des Berufsförderungswerkes, das ihn bei der Arbeitsplatzsuche und durch ein Bewerbungstraining unterstützte. Mit seinem Arbeitgeber, der ihn aufgrund seiner überzeugenden Leistungen genommen hat, ist er zufrieden. Nach Besuch eines Fortbildungslehrgangs, der mit der Fachhochschulausbilddung in der Verwaltung vergleichbar ist, sind ihm gute Möglichkeiten für die Weiterentwicklung gegeben. Auch seine Persönlichkeit hat sich positiv entwickelt.

Förderung:

Die Arbeitsagentur übernahm die Kosten für die Umschulung als Vorleistung, weil die Nachversicherung für die Dauer des bestandenen Arbeitsverhältnisses (im Schuldienst) bei der Rentenversicherung noch nicht durchgeführt worden war. Später trat dann die Rentenversicherung als Rehabilitationsträger ein.
In REHADAT finden Sie auch die Adresse und Tel.- Nummer der Arbeitsagenturen und der Deutschen Rentenversicherung.



Schlagworte und weitere Informationen

  • Arbeitgeber /
  • Arbeitsagentur /
  • Arbeitsleistung /
  • Ausbildung /
  • Belastbarkeit /
  • berufliche Rehabilitation /
  • Berufsausbildung /
  • Berufsförderungswerk /
  • Betreuung /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungstraining /
  • Büro /
  • Erwerbstätigkeit /
  • Lehrer /
  • Leistungsdruck /
  • Neueinstellung /
  • Portal Gute Praxis / Ausbildung und Qualifizierung /
  • Psyche /
  • psychische Belastbarkeit /
  • psychische Erkrankung /
  • psychosoziale Betreuung /
  • Psychosozialer Dienst /
  • Qualifizierung /
  • Rehabilitation /
  • Rentenversicherung /
  • Sozialversicherungsfachangestellter /
  • Stress /
  • Talentplus /
  • Teilhabe /
  • Teilhabe am Arbeitsleben /
  • Übergang Ausbildung-Beruf /
  • Umschulung /
  • Verwaltung /
  • Vollzeitarbeit

  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Ausdauer (psychisch) /
  • IMBA - Umstellung /
  • IMBA - Verantwortung /
  • MELBA - Ausdauer (psychisch) /
  • MELBA - Umstellung /
  • MELBA - Verantwortung


Referenznummer:

R/PB1715



Informationsstand: 15.11.2011