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Angaben zum Urteil

Nebenerwerbs-Landwirt, der infolge eines Arbeitsunfalles berufs- und erwerbsunfähig wurde und daraufhin ein Verletztengeld erhielt, hat Anspruch auf Rente wegen Berufsunfähigkeit

Gericht:

LSG Stuttgart 6. Senat


Aktenzeichen:

L 6 An 188/86


Urteil vom:

24.11.1987


Grundlage:

RVO § 1246 Abs 2 Fassung 1957-02-23 / AVG § 23 Abs 2 Fassung 1957-02-23 / AVG § 18d Abs 2 Fassung 1980-08-18 / RVO § 1241d Abs 2 Fassung 1980-08-18



Leitsatz:

1. Ist ein Nebenerwerbs-Landwirt infolge eines Arbeitsunfalls berufs- oder erwerbsunfähig und bezieht er ein nach §§ 780 ff RVO errechnetes Verletztengeld, so steht dem Anspruch auf Rente wegen Berufsunfähigkeit § 1241d Abs 2 RVO (Fassung: 1980-08-18) nicht entgegen, da das Verletztengeld nur nach dem Jahresarbeitsverdienst als landwirtschaftlicher Unternehmer - ohne Berücksichtigung der Einkünfte aus der abhängigen Beschäftigung - berechnet wird.

Rechtszug:

vorgehend SG Heilbronn 1985-11-21 S 5 An 2124/84
nachgehend BSG 1988-04-21 4 RA 6/88


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE034891415


Weitere Informationen

Schlagworte:
  • Arbeitsunfall /
  • Auslegung /
  • Berechnung /
  • Berufsunfähigkeit /
  • Erwerbsminderungsrente /
  • Jahresarbeitsverdienst /
  • Landwirt /
  • Nebenerwerb /
  • Rehabilitation /
  • Rehabilitationsmaßnahme /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil /
  • Verletztengeld /
  • volle Erwerbsminderung


Informationsstand: 01.01.1990

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