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Führerschein / Fahrerlaubnis

Ab einem Alter von 18 haben Menschen mit Behinderung grundsätzlich die Möglichkeit, einen Führerschein zu erwerben. Wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass infolge körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen der Fahrzeugführerin oder des Fahrzeugführers die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gefährdet ist, darf die Fahrerlaubnisbehörde aber für die einzelne Autofahrerin oder den einzelnen Autofahrer bestimmte Auflagen oder Beschränkungen festlegen. Völlig verweigert werden darf eine Fahrerlaubnis nur dann, wenn die Sicherheit des Straßenverkehrs auch durch Auflagen oder Beschränkungen nicht sichergestellt werden kann.

Beispiele für Auflagen oder Beschränkungen

  • Einschränkung der Fahrerlaubnis auf bestimmte Fahrzeug-Arten,
  • Einschränkung der Fahrerlaubnis auf bestimmte Strecken (zum Beispiel: Fahren nur zwischen Wohnung und Arbeitsstelle, Fahren nur über verkehrsarme Straßen, Fahren nur zu bestimmten Zeiten),
  • Fahrerlaubnis nur bei Benutzung ganz bestimmter Hilfsmittel,
  • Nachtfahrverbot.
(ml) 2018