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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Inklusion und Gesundheit am Arbeitsplatz

Eine narrative Übersichtsarbeit über betriebliche Gesundheitsförderung in Inklusionsunternehmen in Deutschland

Autor/in:

Holzgreve, Fabian; Milberg, Lion; Schneider, David [u. a.]

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2025, 75(05), Seite 252-258, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0944-2502 (Linking)

Jahr:

2025

Der Text ist von:
Holzgreve, Fabian; Milberg, Lion; Schneider, David [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 75(05), Seite 252-258

Den Text gibt es seit:
2025

Online-Publikation anzeigen (DOI: 10.1007/s40664-025-00575-2)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit. Allerdings zeigt sich, dass Menschen mit Behinderungen im Vergleich zu nichtbehinderten Menschen einen deutlich höheren Krankenstand aufweisen. Dies stellt Unternehmen vor die Herausforderung, mit finanziellen Belastungen umzugehen.

Seit dem 1. Januar 2018 sieht das Gesetz (§§ 215-218 SGB IX) vor, dass Inklusionsbetriebe Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen. In dieser narrativen Übersichtsarbeit werden die vorhandenen Forschungsergebnisse zu evidenzbasierten Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die auf Inklusionsunternehmen zugeschnitten sind, sowie aktuelle Empfehlungen zur Förderung nachhaltiger Gesundheitsverbesserungen bei den Beschäftigten in solchen Einrichtungen dargestellt.

Die Analyse stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche in englischen und deutschen Datenbanken, darunter PubMed/MEDLINE, Cochrane und Google Scholar. Zur Erreichung der sozialen Zielsetzungen von Inklusionsbetrieben ist es entscheidend, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die auf die individuellen Bedürfnisse aller Beschäftigten - unabhängig von einer Behinderung - abgestimmt sind.

Allerdings sind evidenzbasierte Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die sowohl Mitarbeitende mit als auch ohne Behinderung einbeziehen, bislang kaum verbreitet. Da die Forschungslage zu solchen Projekten noch relativ begrenzt ist, sollte diese weiter ausgebaut werden, um eine fundierte Bewertung der verschiedenen Maßnahmen zu ermöglichen. Allerdings gibt es mittlerweile einige Empfehlungen, die eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheit von Mitarbeitenden in Inklusionsbetrieben unterstützen können.

Wo bekommen Sie den Text?

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Inclusion and health in the workplace

A narrative review of workplace health promotion in inclusive companies in Germany

The promotion of health in the workplace is a pivotal element in the assurance of long-term employment. Nevertheless, it is apparent that individuals with disabilities are more prone to absenteeism than non-disabled counterparts. This presents companies with the challenge of addressing the financial implications.

As of 1 January 2018, the law (§§ 215–218 Social Security Code IX, SGB IX) has stipulated that inclusive companies are obliged to implement measures to promote workplace health. This narrative review presents the existing research on evidence-based workplace health promotion programs tailored to inclusive organizations and current recommendations for promoting sustainable health improvements among employees in such settings.

The analysis is based on a comprehensive literature search of English and German databases, including PubMed/MEDLINE, Cochrane and Google Scholar. In order to achieve the social objectives of inclusive companies, it is of the utmost importance to create health-promoting framework conditions that are tailored to the individual needs of all employees, irrespective of disabilities.

Nevertheless, evidence-based workplace health promotion programs that encompass both employees with and without disabilities remain scarce. Given the paucity of research on such initiatives, it is imperative to further develop this field to facilitate a comprehensive evaluation of the various measures; however, there are now some recommendations that can support a sustainable improvement in the health of employees in inclusive companies.

Referenznummer:

R/ZS0064/0260

Informationsstand: 20.10.2025