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News

13.07.2026 | Schwerbehindertenstatistik 2025

Rund 7,8 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland

Zum Jahresende 2025 lebten rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland – 9,4 % der Gesamtbevölkerung. Das zeigt die neue Veröffentlichung der Schwerbehindertenstatistik durch das Statistische Bundesamt, die REHADAT-Statistik jetzt aufbereitet auf dem Portal bereitstellt.

Behinderungen entstehen meist erst im fortgeschrittenen Alter. So war zum Jahresende 2025 rund ein Drittel der schwerbehinderten Menschen 75 Jahre und älter. Etwas weniger als die Hälfte der Schwerbehinderten gehörte der Altersgruppe von 55 bis 74 Jahren an. 3,0 Millionen Schwerbehinderte waren im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65, davon 1,6 Millionen zwischen 55 und 65.

Gut 91 % der schweren Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht, nur 3 % der Behinderungen waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf.  Die am stärksten betroffene Körperregion sind die inneren Organe (27 %).

Mehr Daten und Grafiken: Statistik der schwerbehinderten Menschen | REHADAT-Statistik
(br)

10.07.2026 | REHADAT-kompakt, Ausgabe 20

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein strukturiertes Verfahren, das Arbeitgebern und Beschäftigten hilft, gemeinsam Lösungen zu finden, wie die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt, eine erneute Arbeitsunfähigkeit verhindert und der Arbeitsplatz dauerhaft gesichert werden kann.

Ausgabe 20 von REHADAT-kompakt informiert über die einzelnen Schritte bei der Vorbereitung und Umsetzung eines BEM und darüber, wer am BEM beteiligt ist und welche konkreten Maßnahmen hilfreich sein können.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt – Inklusionsbetriebe, Ausgabe 20 | REHADAT kompakt

(To)

07.07.2026 | Bundesteilhabepreis 2026

Drei Projekte für inklusiven Berufseinstieg ausgezeichnet

Beim siebten Bundesteilhabepreis wurden in diesem Jahr Projekte prämiert, die junge Menschen mit Behinderungen beim Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt unterstützen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese überreichte die Auszeichnungen im Rahmen der Inklusionstage. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert; aus 119 Einreichungen wählte eine unabhängige Fachjury aus zwölf Expertinnen und Experten die Preisträger aus.

Den ersten Preis erhielt die Schauspielschule DER KELLER aus Köln für ihr Projekt „Rheinkompanie": Seit September 2024 absolvieren junge Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigung gemeinsam eine professionelle Schauspielausbildung – mit dem Ziel, in Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Den zweiten Preis gewann der inKlub e. V. mit einem sechsmonatigen, vollständig barrierefreien Startup-Mentoring-Programm, das gründungsinteressierte Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, eigene Geschäftsideen umzusetzen. Den dritten Preis erhielt die eva Kinderbetreuung GmbH für das Projekt „Inklusion leben", das Menschen mit Behinderungen – darunter viele ohne regulären Schulabschluss – zu Kita-Assistenzkräften qualifiziert.

Der Bundesteilhabepreis wird seit 2019 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative SozialraumInklusiv (ISI) vergeben und von den kommunalen Spitzenverbänden unterstützt.

Mehr Informationen: Der Bundesteilhabepreis | Bundesfachstelle Barrierefreiheit
(br)

25.06.2026 | Neue Plattform für digitale Barrierefreiheit

Über 230 hilfreiche Tools online

© bundesfachstelle-barrierefreiheit.de

Pünktlich zum ersten Jahrestag des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (28. Juni) haben die Bundesfachstelle Barrierefreiheit und das Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein (KBV) eine gemeinsame Plattform gestartet: Die Toolbox digitale Barrierefreiheit richtet sich an Unternehmen, Verwaltungen und alle, die ihre Websites, Apps oder Software zugänglicher gestalten wollen – ob aus gesetzlicher Pflicht oder freiwilligem Engagement.

Der Werkzeugkasten vereint über 230 Tools an einem Ort: Leitfäden, Hintergrundwissen und Erklärvideos vermitteln das nötige Grundlagenwissen, während Prüf-Tools, Apps und Lernvideos konkrete Hilfestellung bei der Umsetzung geben. Eine Filterfunktion erleichtert die Suche nach dem passenden Tool – gefiltert werden kann nach Thema, Zielgruppe, Niveau oder Tool-Typ. Eine Demo-App etwa zeigt, wie eine Website für Menschen mit Farbfehlsichtigkeit wahrgenommen wird; ein Erklärvideo führt durch gängige Tools zur Barrierefreiheitsprüfung.

Die Toolbox ist erreichbar unter toolbox-barrierefrei.de.
(br)

23.06.2026 | Der Hund als Hilfsmittel und Assistent

Online-Diskussion der DVfR vom 23. Juni bis 14. Juli 2026

Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen unverzichtbare Begleiter im Alltag. Sie sind speziell ausgebildet, um Menschen mit Sinnes- oder motorischen Beeinträchtigungen, mit Diabetes oder Asthma zu unterstützen. Doch wie ist der Weg zum eigenen Assistenzhund und welche Herausforderungen bestehen bspw. beim Zutritt in die Arztpraxis oder an den Arbeitsplatz?

Die Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter Federführung der Universität Kassel nimmt aktuelle Herausforderungen, Unklarheiten und Problemlagen in den Blick. Berücksichtigt werden dabei insbesondere jüngste Entwicklungen in Rechtsprechung, Verwaltung und Gesetzgebung.

Die Diskussion wird im Forum Fragen – Meinungen – Antworten (FMA) geführt und ist Teil des Projekts „Mit Vielfalt zum inklusiven Arbeitsmarkt – Aufgaben für das Reha- und Teilhaberecht" (VinkA), das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

Zur Online-Diskussion: Reha-Recht | Der Hund als Hilfsmittel und Assistent 
(Br)