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16.09.2021 | Testnutzer gesucht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team

13.09.2021 | 2. Kongress der Teilhabeforschung

15. – 16. September 2021 in Münster

Logo der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen

Am 15. und 16. September 2021 findet in Münster der 2. Kongress der Teilhabeforschung in digitaler Form statt. Veranstalter sind die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen und das Aktionsbündnis Teilhabeforschung.

Der Kongress informiert über den Stand der Teilhabeforschung im deutschsprachigen Raum und eröffnet internationale Perspektiven. Es finden Plenumsvorträge, thematische Foren, Forschungswerkstätten und Posterausstellungen statt.

Die Veranstaltung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und mit der Entwicklung, Anwendung und Evaluation von digitalen Techniken und Tools für Menschen mit Behinderungen.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie auf der Veranstaltungswebseite: https://www.teilhabeforschung.org/startseite

30.08.2021 | In letzter Zeit neu eingestellt:

Aktuelle Projekte mit Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Logo REHADAT-Forschung

Wir möchten Sie auf sechs aktuelle Projekte zum Nachlesen aufmerksam machen, die wir in letzter Zeit im Forschungsportal von REHADAT eingestellt haben.

Alle Projekte werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert, die ersten Fünf mit Mitteln aus dem Ausgleichsfond für überregionale Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben, das letzte Projekt mit Zuwendung aus dem Nationalen Aktionsplan zur Behindertenpolitik und Teilhabebericht.

Mit Klick auf die Titel gelangen Sie direkt zu den Projektbeschreibungen in REHADAT-Forschung:

BEMpsy: Digital einfach machen – Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben durch betriebliches Eingliederungsmanagement unter besonderer Berücksichtigung psychischer Störungen
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin | GAW gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsfähigkeit und Wohlbefinden mbH
Abschluss: 30.09.2023

Entwicklung von E-Learning-Elementen für das modulare Informations- und Bildungsangebot der BIH
Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) | CW Haarfeld
Abschluss: 31.12.2025

REHADAT
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Abschluss: 30.06.2025

EMPLOY - Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit hörsehbehinderter und taubblinder Menschen im Arbeitsleben
Universität zu Köln, Arbeitsbereich Pädagogik und Didaktik hörgeschädigter Menschen
Abschluss: 31.03.2025

BfA - Gelingensbedingungen der Inanspruchnahme gestalten und teilen
Berufsförderungswerk Bad Wildbad gGmbH | Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt | Justus-Liebig-Universität Gießen | Josefsheim Bigge | Heinrich-Haus Neuwied | RDJ Rummelsberger Dienste für junge menschen gGmbH | Thyssenkrupp Rasselstein GmbH | Pflegeeinrichtungen Bistum Eichstätt
Abschluss: 31.08.2023

LIVE - Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement
Special Olympics Deutschland e.V.
Abschluss: 31.12.2023

17.08.2021 | Studienabbruch mit Behinderung

Uni Kassel startet Studie

Ein Mensch in einem elektrischen Rollstuhl in einen  Hörsaal

Wieso brechen Studierende mit Behinderung oder chronischen Krankheiten häufiger ihr Studium ab? Welche Präventionsmaßnahmen greifen bereits? Und welche weiteren Maßnahmen und Nachteilsausgleiche könnten helfen? Eine neue Studie der Universität Kassel, die im Verbund verschiedener Fachgebiete entsteht, widmet sich diesen Fragen. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit ca. 583.000 Euro gefördert.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren die Wirksamkeit des Nachteilsausgleichs bei Prüfungen, von psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung, behinderungsbezogenen Sozialleistungen und sozialen Netzwerken von Studierenden auf den Studienerfolg bzw. Studienabbruch.

Für die Studie sollen Ende des Wintersemesters 2021/2022 alle knapp 25.000 Studierenden der Universität Kassel befragt werden. Eine zweite Befragung ist zu einem weiteren Messzeitpunkt geplant. Parallel dazu läuft drei Jahre lang eine rechts-soziologische Analyse.

Mehr Informationen: www.uni-kassel.de

 

 

12.08.2021 | Arbeiten Hand in Hand

Kollaborierender Roboter unterstützt schwerbehinderte Beschäftigte

Ein Ford-Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem Kobot-Roboter

Der deutsche Automobilhersteller Ford hat die Einrichtung eines kollaborierenden Roboters erfolgreich abgeschlossen. Nach rund einem Jahr Forschung, Entwicklung, Mitarbeiterschulung und Trockenläufen arbeitet der so genannte Kobot, ein Wortspiel aus kollaborierend (zusammenarbeitend) und Roboter, nun taktgebunden im Linienfluss im Kölner Motorenwerk des Automobilherstellers. 

Dort setzt er gemeinsam mit seinem menschlichen Partner VCT-Magnetspulen in einen Öler ein, nimmt die Magnetspulen anschließend auf und presst sie in den Stirndeckel des Motorblocks. Diese Arbeit erfordert große Eindruckkräfte, die selbst für gesunde Arbeitende auf Dauer belastend sein können, und die nun der Kobot für den Menschen übernimmt. Bei den menschlichen Partnern handelt es sich um Beschäftigte mit Schulter- und Handgelenkproblemen. So konnte ein Arbeitsplatz für zwei Beschäftigte mit Schwerbehinderung geschaffen werden.

Ford, die Rheinisch Westfälisch Technische Hochschule in Aachen (RWTH) sowie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) forschten rund ein Jahr lang an dieser neuen Einsatzmöglichkeit für einen kollaborierenden Roboter. Das vom LVR mit 372.000 Euro geförderte Modellprojekt hatte das Ziel, den Roboter dergestalt in eine Fertigung einzubauen, dass ein schwerbehinderter Mensch sich einen Arbeitsplatz mit einem Roboter teilt. 

Das Besondere daran ist die Konfiguration des Roboters, so dass er mit dem Menschen interaktiv „Hand in Hand“ arbeitet und nicht durch eine trennende Schutzeinrichtung, wie z.B. einen Maschinenschutzzaun, getrennt sein muss. Neben der exakten Programmierung des Roboters war auch eine intensive Schulung der Beschäftigten nötig, damit sie einerseits die „Scheu“ vor diesem Kobot ablegen, zum anderen trotzdem noch die nötige Vorsicht walten lassen. Roboter werden seit vielen Jahrzehnten in der Automobilindustrie eingesetzt, allerdings zumeist als überdimensional große Maschinen, die hinter Schutzvorrichtungen arbeiten oder als autonome Fahrroboter, die Materialien transportieren. In diesem Fall bestand die Herausforderung darin, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass sowohl die Voraussetzungen der taktgebundenen Fertigung, die Anforderungen der Arbeitssicherheit als auch die barrierefreie Gestaltung des Arbeitsplatzes berücksichtigt sind.

Hier finden Sie ein Video: https://bcove.video/3jA0xaA