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01.06.2021 | REHADAT-Bildung online

Einstiegswege in den Job für junge Leute 

Startseite REHADAT-Bildung - Bild: junge Leute sprechen zusammen / Überschrift: Gut informiert mit REHADAT - Informationen zur Berufsfindung und Qualifizierung von jungen Menschen mit Förderbedarf

Das Portal REHADAT-Bildung steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Das Portal informiert (junge) Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte über Einstieg und Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Förderbedarf, die sich informieren wollen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es überhaupt? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Beeinträchtigungen? Was ist eine Fachpraktikerausbildung oder Unterstützte Beschäftigung? Wer kann beraten? Wer unterstützt finanziell? Wie klappt die Bewerbung am besten?

Außerdem finden Lehrkräfte aller Bundesländer Materialien und Informationen zu Projekten, um Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen schon während der Schulzeit bestmöglich bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Auch Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die aufgrund einer längeren Erkrankung aus dem beruflichen Leben ausgeschieden sind, erhalten Informationen zum Neustart. Themen sind z. B. Neuorientierung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Fortbildung und Umschulung.

Alle berufsvorbereitenden und ausbildenden Maßnahmen gibt es zusätzlich gebündelt auf einen Blick: mit Beschreibung der jeweiligen Maßnahme, Anbieter, Zielgruppe und Förderung.

Besonders hilfreich ist auch die Auflistung einzelner Beratungsangebote und -stellen, die Menschen mit Behinderungen bei der Berufswahl, dem Bewerbungsprozess oder der Suche nach einer geeigneten Bildungsmaßnahme unterstützen.
Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker „Alle jungen Menschen brauchen eine berufliche Perspektive – wir freuen uns, dass wir mit dem Portal REHADAT-Bildung umfangreiche und praktische Informationen an zentraler Stelle anbieten können“.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-bildung.de

Kontakt: Christina Knödler, Tel.: 0221 4981-639, E-Mail: knoedler@iwkoeln.de 

27.05.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  REHADAT-Recht: Urteile und Gesetze noch leichter finden
  •  REHADAT-Werkstätten: vielfältige Angebote
  •  Kurz erklärt: Besondere Hörgeräte für einseitige Taubheit
  •  Erfolgreiche Inklusion bei der SMS Group
  •  Andere Leistungsanbieter nehmen zu
  •  Zahlen und Statistiken
  •  Jetzt bewerben für Bundesteilhabepreis
  •  Höhere Staffelbeträge bei Schwerbehindertenabgabe
  •  Wie viele schwerbehinderte Menschen arbeiten in Kleinbetrieben?
  •  Inklusion bei Kammern stärken: BMAS startet neues Programm InKas
  •  E-Learning-Kurs zur Rehabilitation und Teilhabe

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

21.05.2021 | BMAS schreibt Bundesteilhabepreis 2021 aus:

„Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten“

Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Zum dritten Mal lobt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Bundesteilhabepreis aus. Der mit insgesamt 17.500 Euro dotierte Preis prämiert die drei besten Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte, die vorbildlich für einen inklusiven Sozialraum sind und sich auf andere Kommunen oder Regionen übertragen lassen.

In diesem Jahr lautet das Thema des Bundesteilhabepreises: "Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten". Dafür sucht das BMAS gute Beispiele aus diesen drei Bereichen. Der Anspruch ist, vor allem in den Bereichen selbstbestimmtes Wohnen, gesellschaftliche und politische Teilhabe, Bildung sowie Arbeit und Beschäftigung eine gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe zu gewährleisten.

Ziel ist ein umfassendes Unterstützungssystem, das vielfältige gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und auf Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie reagieren kann, um die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufrecht zu erhalten.

Bewerben können sich Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Unterstützung, Assistenz und Pflege, insbesondere Leistungsanbieter und Unterstützungsdienste, soziale und personenzentrierte Assistenzdienste, Anbieter spezieller Teilhabeprogramme, Tagesstätten, Verbände und Vereine, ehrenamtliche sowie sektorübergreifende Leistungserbringer, aber auch Anbieter von digitalen Lösungen sowie Kommunen und Regionen.

Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit schreibt den Bundesteilhabepreis im Rahmen der "InitiativeSozialraumInklusiv" (ISI) im Auftrag des BMAS aus.

Bewerbungsschluss für den Bundesteilhabepreis ist der 21. August 2021.

Unter www.bundesteilhabepreis.de finden Interessierte alle Informationen zum Bundesteilhabepreis, den Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen.

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales)

15.04.2021 | Zurück in den Job nach schwerer Erkrankung

DVfR startet Online-Diskussion

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Wer nach schwerer Erkrankung wieder zurück ins Arbeitsleben möchte, muss das nicht alleine stemmen: Arbeitgeber, Rehaträger, Ärzteschaft sowie alle, die das Verfahren mit ihrer Beratung unterstützen und begleiten, sind mit daran beteiligt, dass die Wiedereingliederung gelingt.

Zu diesem komplexen Thema veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) gemeinsam mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern ab Mittwoch, 14. April bis 4. Mai 2021, eine Online-Diskussion in ihrem Forum fma.reha-recht.de. 

Schwere Erkrankungen wie Krebs oder psychische Erkrankungen sind in der Regel mit einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsplatz verbunden. Bei den betroffenen Menschen besteht daher häufig die Unsicherheit, ob sie ihrem Job noch gewachsen sind und wenn ja, wann der richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg wäre. Für die betrieblichen Akteure können sich neben medizinischen Fragen insbesondere Fragen sozialrechtlicher und/oder arbeits¬rechtlicher Natur stellen. Auch Aspekte wie die Anerkennung bzw. Einstufung einer Schwerbehinderung können wichtig werden. Die Online-Diskussion wird sich mit rechtlichen und praktischen Fragen zu dem Thema befassen, wie z.B.

  • Welche Beratungsangebote gibt es zum Thema Rückkehr in den Beruf nach schwerer Erkrankung?
  • Welche Ansprüche stehen Betroffenen für welchen Zeitraum zur Verfügung?
  • Welche Handlungsoptionen gibt es für den Fall, dass die Wiedereingliederung doch zu einer Überlastung des Betroffenen führt?
  • Wie gelingt der runde Tisch mit den Akteuren des Betrieblichen Eingliederungsmanagements?

Alle Interessierten können hierzu auch eigene Fragen einreichen und sich mit den teilnehmenden Expertinnen und Experten dazu austauschen. 

Hier geht es zur Online-Diskussion: https://fma.reha-recht.de

19.03.2021 | Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden 2021

REHADAT veröffentlicht neue Ausgabe

Ausschnitt Verzeichnis-Titelblatt: Rehabilitations- und Teilhabeforschende 2021. Akteure und Themen in Deutschland /dazu grafische Elemente in blau und rot

REHADAT stellt das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2021“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen. Das Verzeichnis wird zum ersten digitalen Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium veröffentlicht.

Neben klassischen Fragestellungen zur Rehabilitation und Teilhabe bearbeiten die Forschenden auch aktuell besonders bedeutsame Themen wie die COVID-19-Pandemie und die voranschreitende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt sowie spezifische berufsbezogene Themen wie berufliche Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Gesundheitsmanagement und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung, betriebliche Inklusion und Return to Work.

Das neue Verzeichnis steht kostenfrei im Portal REHADAT-Forschung als PDF-Download bereit: Reha- & Teilhabeforschende | REHADAT-Forschung (rehadat-forschung.de). Hier finden Sie auch die Übersicht der Forschenden sowie den Meldebogen für das Verzeichnis.

Das Verzeichnis wird jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund. Das 30. Reha-Kolloquium findet vom 22. bis 25. März 2021 erstmals als Online-Kongress statt unter dem Motto „Teilhabe und Arbeitswelt in besonderen Zeiten“.

Die Teilnehmenden des Kongresses können sich auf einer virtuellen Konferenzplattform mit den Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis treffen und über neue Entwicklungen austauschen – dabei wird auch REHADAT vertreten sein.

Dazu REHADAT-Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Wir sind sehr gespannt auf das diesjährige Kolloquium – nicht nur, weil das Thema der beruflichen Teilhabe für uns zentral ist, sondern wir freuen uns mit einem eigenen Beitrag zum Thema ‚Arbeitsbedingungen von Menschen mit Behinderungen – Einflussfaktoren auf die subjektive Bewertung der betrieblichen Integration‘ präsent zu sein“.

Veranstaltet wird das 30. Kolloquium von der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW).